Aktuelle Computer-Hardware-Preise

Begonnen von picass, 08.01.2025, 17:21:03 CET

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picass

Da sitzt man und wartet darauf, dass sich die Computer-Hardware (CH) demnächst, mindestens aber irgendwann preiswerter kaufen lässt, und sitzt, und sitzt, und...
Vor genau einem Jahr hatte ich für einen Enkel einen sehr leistungsfähigen Spiele-Compi erstellt: Preis ohne Monitor ca. 1.600 €. Im September folgte ein nahezu baugleicher für einen anderen Enkel, Preis lag nur knapp drüber und damit war nichts preiswerter geworden.
Seit einiger Zeit dibber ich ja selbst nach solchem Gerät zwecks Erscheinens der neuesten Version des Microsoft-Flugsimulator und dann hatte ich noch die inzwischen zerschlagene Hoffung auf eine neue Version der Tombraider-Saga.
Weihnachten ist rum, ein neues Jahr da und die Preise? Nichts ist preiswerter geworden und die ins Auge gefasste und - s.o. - zweimal verbaute AMD-CPU, welche dunnemals 350 € kostete, peilt nun bei knapp unter 600 €!
Angeblich ging es den Herstellerfirmen auch deswegen nicht so ganz toll, weil der Verkauf an "normalen" PC-Komponenten und auch fertiger PCs deutlich rückläufiger war. Führt nur komischerweise nicht zu Preisreduzierungen und widerläuft dem Jahrzente langen Trend im PC-Bereich.
Na..... so bekommen die mein Geld nicht.
Grüße, picass

picass

Die Eskapaden des us-amerikanischen Präsidenten machen es möglich: die Preise für ausgesuchte Hardware - hier diejenigen für CPU's - wirbeln auf und ab und sind purer Spielball verbaler Auswürfe. Zur Zeit peilt der angepeilte Ryzen 7 7800X3D bei 450 € (alternate). Ne, Jungs, da gestatte ich mir, auf mein Interesse zu achten und leiste keinen finanziellen Beitrag zu "andere first". Der Flugsimulator funktioniert putzigerweise auch auf meiner Hardware, die schon 2018 nicht "vom Feinsten" war. Auf das Bestmögliche - wie z.B. jeden Grashalm abseits der Startbahn im Sturm der Motoren des Turbo-Props sich biegen zu sehen - verzichte ich unter diesen Umständen. Spass habe ich trotzdem.
Grüße, picass

^Cobra

Habe neulich mal mein Joystick und Flugsimulator X mal auf meiner Kiste installiert... wie gut das ich kein Pilot geworden bin :D aber die Kinder haben spaß :))

picass

SCHEI..   KI-Rechenzentren !

Ich weiß, dass dies eine ordinäre Ausdrucksweise ist. Kann mir die aber aus gewisser Wut  raus nicht verkneifen. Schaut euch bitte kurz den Anhang an. Das ist eine rasch nach gezeichnete (zwecks Urheberrecht) Darstellung der Entwicklung von RAM-Preisen, welche in der neuesten Ausgabe der "c't" veröffentlicht ist.
Tenor: bis zum September 25 hin kostete ein "Pair" aus 2 Stück je 16 GB gutes RAM, also gesamt 32 GB - nur 75 Euro. Ab Oktober erfolgte der Schuss durch die Decke. Die Gründe gibt es nicht, es gibt nur einen Grund: die verfluchten, überall wie Pilze aus dem Boden wuchernden Rechenzentren, die pures Heil für die Zukunft versprechen. Die saugen alles ab vom Markt, was zu bekommen ist. Anfang Dezember kostete ein Pair 299 €. Dasselbe Pair (ADATA) kostet heute einen Hunderter mehr, also 399 €. Und damit ist nicht die Frage beantwortet, ob das tatsächlich auch geliefert wird. Ein von mir im Sommer favorisiertes Pair von Kingston gab es für unter 100 €, heute peilt dasselbe Pair bei 570 €.

Laut Redakteuren der "c't" ist das erst der Anfang der Kostenexplosion, das wird so weiter gehen. Na....? Möchte jemand 'ne  Runde spekulieren? Ich hoffe, ihr könnt meinen Ärger verstehen, denn meine Neubaupläne für einen aktuellen Spiele-Compi sind nicht begraben. Allerdings driften sie immer weiter ins Nirwana wegen der Sch.... Ki-Zentren.
Grüße, picass
scantest1.pdf

picass

#4
Ich hab's getan! :(

Den durch die Decke geschossenen Preisen für alle Computer-Komponenten, welche größere Mengen an RAM enthalten, zum Trotz habe ich gestern die Komponenten für eine neue Computeranlage bestellt...... und auch bezahlt. Sage lieber nicht, was das gekostet hat, um nicht als Kapitalist beschimpft zu werden. War ein Entschluss, der mich jahrelang umgetrieben hat und im letzten Jahr steigerte sich das kontinuierlich.
Mein bisheriger Spiele-Compi stammt aus dem Jahre 2018 und seine Teile waren damals schon nur zweiter Wahl, also nicht "vom Feinsten". Für normale oder aber Büro-Computer sind 8 Jahre kein Alter, da habe ich zwei, die bestimmt älter als 15 sind, noch immer in Betrieb, z.B. denjenige, über den ich gerade schreibe. Aber im Bereich von PC-Spielen geht es viel schneller ans Altern.
Vor Allem wollte ich doch gerne einen 4K-Monitor haben. Der bisherige 1K-Monitor zeigte beim Flugsimulator 2024 manchmal derart holzschnittartige Figuren an, das war schon recht seltsam. Da gerieten Felsen in der Nähe der Landebahn schon mal zu so was wie aus Papier geschnittenen Recht- u. Dreiecken. Ein wirklich gutes Bild zu haben, das war der Hauptwunsch. Und so kommt nun ein Curved-Monitor, in Deutsch: einer mit gebogenem Bildschirm. Ob mich der erst erschreckt und dann abschreckt, weiß ich noch nicht, so'n Ding habe ich noch nie aus der Nähe gesehen. Der "restliche" Compi wird wieder - wie immer bei meinen PC-Bauten - ein Gesamtwerk aus ASUS (ASROCK) - Komponenten aus dem AMD Lager.

Der Zusammenbau des eigentlichen PCs wird eher ein kurzes Vergnügen, aber dann.......Dann muss das Win11-Image downgeladen werden, das dann installieren, hoffen, dass der auf Ebay geschossene Key akzeptiert wird, und dann wirds bitter: Download des Flusi-Progs und der beiden letzten Ausgaben der Tomb Raider Saga. Diese Software-Beschaffungen könnten ein oder zwei Nächte beanspruchen. Diesem Teil sehe ich mit gewissem Grausen entgegen.
Grüße, picass


^Cobra


picass

#6
Möchte euch gerne meinen neuen Spiele-Compi vorstellen:
Is klar: Komponenten soweit als möglich von AMD – also CPU u. Graka – und von ASUS, wobei die Mutterplatte von ASROCK stammt, was aber eine 100%-Tochter von ASUS ist. Was kostet in der aktuellen Kriesenlage – ausgelöst durch die irre Speicherfresserei der überall aus dem Boden schießenden KI-Fabriken – ein guter Compi? Meine neue Anlage 2.700 €. Das ist der Einkaufspreis der Einzel-Komponenten, der Zusammenbau wurde natürlich selbst vorgenommen. Dabei half mir – Tusch – einer meiner Enkel. Die CPU – ein Ryzen 7 9800X3D  , das ist die mit dem zusätzlichen aufgestapeltem Speicher - beanspruchte 420 Euronen, die Graka 720,- und der Monitor 500,-.

Früher mal war die CPU das Wichtigste und Alleinstellungs-Merkmal. Heute hat diese Position die Graka eingenommen. Und – ach ja – der Monitor, denn da kommt alles raus und der verlangt allein schon größtmögliche Power des vorgelagerten Equipments. So stieg ich vom 27" 1K-Monitor  zum 32"-curved-4K-M. auf. Die vierfach höhere Auflösung ist wirklich ein Hammer. Jahrelang hatte ich z.B. den Flugsimulator 2020 und dann den Nachfolger 2024 von Microsoft ,,simuliert" und nichts vermisst. Schließlich ging es nur um das Abenteuer Fliegen und die Beherrschung der Flugkisten und letztlich darum, die möglichst wenig abstürzen zu lassen. Aber nun...., wenn man das Bessere oder gar das Gute kennen gelernt hat, wundert man sich, was da plötzlich abgeht. Da ist vieles anders, als Beispiel nur das Phänomen der Wolken. Waren das vorher eher gröbere Abstufungen von Grauwerten, sind das jetzt tatsächlich ,,echte" Wolkengebilde mit beeindruckenden Strukturen. War das vorher ein zur Langeweile führender Missstand, erfreut man sich nun an der Vielfalt der neuen Realität.

Dann das ,,Schwarz" ! Erst jetzt im Nachhinein wird klar, dass es vorher gar kein Schwarz gab. Klingt für Nicht-Techniker mindestens ungewöhnlich, aber die Darstellung von Schwarz verlangt nach Spitzentechnik im Display-Bau. Die besten und natürlich teuersten Displays verfügen über OLED-Technik. War mir aber immer noch zu teuer. Wenn man das ,,O" weglässt, gibt es eine so was wie verwandte Technik. In der werden furchtbar viele Micro-LEDs verwendet, immer drei Stück, um einen Farbpunkt zu erzeugen, rsp. zusammen zu mischen. Um dort Schwarz zu erzeugen, werden Gruppen dieser µ-LEDs schlicht abgeschaltet nach dem Motto: wo kein Licht, da muss Dunkelheit sein. Das klappt über die Maßen gut und führte dann leider dazu, dass in meiner zweiten Verwendungs-Kategorie von Programmen für meinen Spiele-Compi – der Tomb Raider Saga – Lara Croft bein Wuseln durch unterirdische Grabanlagen und dabei gerne dem Aufmischen diverser Schurken nix mehr sehen konnte. Das neue Schwarz generierte daraus den ultimativen Kampf: ,, Neger boxen im Tunnel".  Au man, hoffentlich war das jetzt nicht irgendwie politisch unkorrekt! Zurück zur Sache: auch ich musste da erst mal im Schwarzen gegen dieses technisch gute Schwarz ankämpfen. Dafür gibt es eine Extrafunktion im Monitor, nur, um die Schwarzwerte aufzuhellen!

Einen besonderen  Punkt glaube ich bei der Kühlung der natürlich heiß laufenden Hochleistungs-Komponenten gemacht zu haben. Nicht nur die ganze Vorderfront ist von oben bis unten mit Lüftern bestückt, nein, die passten gar nicht in der Höhe rein, weswegen der unterste schräg eingebaut werden musste und einen eigenen Luftleitkanal (LLK) bekam. Einen eigen LLK bekam vor allem die Graka. Diese Dinger blasen ihre heiße Luft heutzutage einfach nach hinten/oben ins Gehäuse-Innere und ein Teil dieser heißen Luft retourniert sofort vom Lüfterausgang wieder zum Eingang zurück. Das ist wirklich voll suboptimal. Deshalb hatte ich einen Bastelvormittag mit dem Zerschneiden von dünner, aber genug steifer Pappe verbracht und nun wird die heiße Abluft der Graka direttissima nach außen geleitet. Dafür musste dann noch mit der Stichsäge ein Streifen mit zusätzlichem Ausschnitt in das rechte Seitenteil des schönen, weißen Compi-Gehäuses geschnitten werden. Naja, der Compi steht eher zufällig so, dass diese Seite nicht zu sehen ist.

Den drei Lüftern auf der Eingangsseite -zweimal 14 cm D und einmal 12 cm D – steht nur ein einziger 14 cm D Lüfter auf der Rückseite gegenüber. Da setze ich auf die Theorie, dass die durch die Vorderfront rein gepresste Luft schon Wege finden wird, auch wieder raus zu kommen. Dazu stehen noch Teile der  Rückfront und die ganze Fläche  oben zu Verfügung – wenn man dort nicht gerade ,,wichtige" Zeitungs-Teile ablegt.

Gerne übersehen wird übrigens die Kühlung der RAM-Bausteine. Die verschwinden üblicherweise unter dem riesigen Trümmer des Luftkühlkörpers der CPU. Weswegen die Versorgung mit frischer, rsp. nicht aufgeheizter Luft gerne ausbleibt. Aber die LLKs sorgen auch dafür, dass ein 14 cm D-Lüfter diesen Bereich mit befächert. Zudem habe ich den Rat der Redakteure der Zeitschrift ,,c't" befolgt, keine RAMS mit aufgeklebten Kühlflächen zu kaufen, weil diese RAMS in aller Regel - um ,,mehr raus zu holen" - mit höherer Betriebsspannung versorgt werden, was schnell zu Unstabilitäten führen kann. Das wäre nicht mein Ding, auf vielleicht 1,5 % Mehr kann ich verzichten. Daher sitzen in meinem Compi nackte RAMS, die mit der Grundmenge von 1,1 Volt betrieben werden und entsprechend einfacher zu kühlen sind.

Als Neuestes hat der Compi aus einem aktuellen Aldi-Angebot auch noch einen rollbaren Untersatz bekommen für den  Fall, dass er sich mal für eine Simulationspause in eine Nische zurück ziehen darf. Bislang funktioniert alles bestens. Trotz der Hochleistung ist der Compi sehr leise. Vor allem der  4K-Monitor mit seiner gestochen scharfen Bilddarstellung ist eine wahre Augenweide. Wenn er nicht gerade wieder seine Parade-Disziplin vorzeigt, indem er nix, also tiefstes Schwarz präsentiert.
Grüße, picass
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