Supportende Windows10 : Computer verschrotten und neukaufen

Begonnen von picass, 22.05.2023, 10:23:48 CEST

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picass

Ist noch ein paar Tage hin, aber schon jetzt werden die Schatten länger: Ende 2024 läuft bekanntlich der Support für Win10 aus. Das ist gleich bedeutend damit, dass alle nicht neuen, also wenige Jahre alten Computer, auf welchen dieses Betriebssystem läuft, nicht mehr für Internet-Anwendungen genutzt werden können! Da kommt eine Lawine an Computer-Verschrottungen auf uns zu und lass ma' raten: die Preise für Hardware werden der Notwendigkeit - um nicht von Notstand zu reden -   entsprechend "angepasst" werden.

Bei mir wird das voll zuschlagen. Habe noch aus Zeiten meiner Berufsausübung etliche PCs. Meine beiden Wichtigsten - das ist derjenige für Inet-Verbindungen und mein Arbeits-Compi (AC) - haben keine Chance, den Segen von Win11 zu bekommen. Leider geht es nicht "nur" um zwei Compis, deren Hardware komplett zu erneuern wäre. Gerade für meinen AC habe ich eine Vielzahl an Festplatten, die softwaremäßig "umgebaut" werden müssten, alleine schon, um die Lizenzen zu erhalten. Voll der Horror, was Microsoft da abzieht.

Der Peter schrieb mal in einem anderen Fred, Zitat:
"Ja WIN 11 läuft auch auf alten Rechnern. Konnte mir auch nicht vorstellen das Microsoft ältere Rechner aussperren würde. Denn sie verdienen Geld mit ihrem Betriebssystem und nicht mit Rechnern." Zitatende

Das war guter Glaube. Wird aber nicht belohnt.
Wie wird euch das treffen?
Grüße, picass

Peter

#1
Habe ich geschrieben?
Kann mich gar nicht dran erinnern.
Wieso mehrere Rechner? Ein Rechner reicht und dann eine vernünftige Datensicherung. Habe Win11 schon mehrere Jahre drauf.
Läuft eigentlich stabil. Du musst dich halt entscheiden ob du ein komplettes System kaufst oder alles selber einzeln kaufst. Das ist natürlich
um einiges teurer als ein komplettes System. Ich selber baue mir lieber den Rechner selber zusammen und habe so 10 Jahre ruhe.
Ab und zu wird mal eine neue Grafikkarte eingebaut und dann ist das System wieder aktuell. Andere die ein komplettes System kaufen, haben
in 10 Jahren dann schon 2-3 Rechner neu gekauft und sind so am Ende teurer als was ich bezahlt habe.
Festplatten kannst du doch alle behalten. Würde aber alle Daten auf eine SSD oder NVME Platte kopieren, denn die alten Platten bremsen
das System doch ganz schön aus. Auf keinen Fall würde ich versuchen Win10 auf Win11 up zu daten. Das ist Murks. Alles neu installieren
dann hast du ein sauberes System. Dann nach und nach die ganzen Programme neu installieren auf SSD Platten.
Das ist dann schon alles um auf Win11 um zu steigen.


PICkel

Wo liegt das Problem?
Ich habe seit 2016 einen PC mit Win7/64 Professional im Einsatz. Anfang Mai gab es wieder ein Service-Update von MS. Warum sollte ich auf ein anderes BS umstellen, wenn alle benötigten Programme laufen? Ein brauchbarer Virenscanner und ein gutes Maß an Vorsicht bzw. Misstrauen gegenüber fremden Webseiten und der Verzicht, unbesehen auf jeden Link zu klicken, haben mir bisher geholfen. Ganz abgesehen davon, dass man sich mit jedem Update neue Schnüffelsoftware wie Cortana aufhalst. Sinnvoll ist auch eine aktuelle "Hosts"- Datei zur Umleitung dubioser Seiten. Wenn dadurch manche (vielleicht sinnvolle) Webseiten nicht aufrufbar sind, brauche ich diese auch nicht!
Zum Ko..en ist nur, dass Vodafone per Ende Mai den email- Versand per SMTP (Win XP/Vista/7) abschaltet. Dann kann man sich nicht mehr einfach per Outlook einloggen, sondern muss sich umständlich im Vodafone Webmail anmelden.
Das BS werde ich deshalb trotzdem nicht wechseln!

Gruß vom leicht genervten
PICkel
 

^Cobra


pic18

ich hatte mir vor Corona ein neues Laptop gekauft, dieses ist aber angeblich nicht Win 11 fähig.
Es hat einen Amd Ryzen 5 2500U Prozessor, 12GB DDR4, AMD Radeon 535 with 2 GB Dedicated VRAM. Diese Laptop
hat meine Frau zwecks Home Office abgegriffen und da kann ich auch nichts mehr löschen sonst hängt der Hausfrieden schief ::) . Mit meinen alten Rechner Win 7 konnte ich nicht auf manche Cloud zugreifen und bei der Fritzbox gingen einige Einstellungen bzw Menüs nicht auf.
Ich habe auf meinen beiden älteren Laptop nun Linux draufgespielt. Auch MPLAB-X habe ich auf beiden. MPLAB-X fragt immer beim Start nach einen CCS-Compiler, diese Meldung bringe ich nicht weg. Da ich noch mit dem alten C18 Compiler arbeite, habe ich diesen auch installiert, wobei bei einen Laptop die Installation nicht funktionierte.
Ein Problem habe ich beim Installieren von der Bootloader - Software AN1310 von Microchip. Hier habe ich keine Linux-Version. Ich habe zwar das Quellprogramm in Internet gefunden bekomme es aber nicht mit der Software QT-Creater kompiliert. Hier kommt immer die Meldung klilt fehlerhaft - fehlt. Hat Ihr da Erfahrung wie ich so etwas kompiliere?
Viele Grüße
pic18

pic18

Ich habe hier ein Video gefunden wie man Win11 auf allen Rechnern installieren kann.

https://youtu.be/URhO1aEtD_w

bei mir ist das Problem, dass der AMD Ryzen 5 2500U Prozessor nicht in der Liste der unterstützten P. steht. Der Rechner ist gar nicht so alt. 
Ich frage mich nur wie ich die Win10 Lizenz sichere falls etwas beim Installieren schief geht. Und ob die Programme noch alle so Laufen wie bisher.
Bei meinen Vista Rechner, (ich hatte Win7 geschrieben) versuche ich verzweifelt Linux drauf zu spielen. Irgendwie wird mein USB Stick nicht richtig gestartet. Ich bekomme beim Installationsstick  Grub- Fehler angezeigt, was der Bootmanager ist. Bei der Installierten Version auf USB-Stick bekomme ich BOOT-Fehler. Beide Versionen starten aber auf allen anderen Rechnern. Muss ich evtl. das Bios updaten? Dann ist die Frage, wo finde ich das richtige Bios?
Viele Grüße
pic18

Peter

Wenn du ein Microsoft Konto hast, dann wird dort deine Seriennummer gespeichert.
Wenn du ein neues Windows aufspielst und dich in Windows auf deinen Account anmeldest,
wird automatisch dein neues Windows aktiviert.
BIOS update, bekommst du beim Mainboard Hersteller auf der Seite.


picass

#7
@pic18 Das Video habe ich (noch) nicht gesehen. Es ist aber bekannt, dass es diverse Tricks gibt, die von Microsoft ersonnenen Hardware-Hürden zu umgehen. Aber.....
.....aber den entsprechenden Artikeln in der "c't" habe ich entnommen, dass die Freude über die Umgehung schnell einer Ernüchterung weichen kann, wenn nämlich Microsoft bei künftigen Updates dieses natürlich auch ihnen bekannte Umgehen aushebelt, indem es - als Beispiel - die Registry-Einträge einnordet. Das ist konkret zu erwarten und das kommt schlagartig beim nächsten Win-Start - wenn nicht sofort beim Aufspielen des Updates - und das wars dann. Und natürlich ist die Datensicherung wieder nicht aktuell!
Ist wohl Ansichtssache, aber ich mag keine Computer, bei denen ich mit existentiellen Problemen rechnen muss. Die müssen bei mir laufen und zwar zuverlässig.

Zwecks der Umstellung von Win10 auf Win11 hat Peter ja schon eine Antwort auf die Verwaltung der Lizenzen auf einem Microsoft-Konto hingewiesen. Das ist der offizielle Weg und das klappt auch zuverlässig, da muss niemand in Grau-Bereiche ausweichen. Ein Programm, welches unter Win10 läuft, wird mit hoch-großer Wahrscheinlichkeit auch unter Win11 laufen, denn die beiden Betriebssysteme unterscheiden sich nicht im Kern, sondern eher in der Oberfläche.
Ich weise bei der Gelegenheit mal darauf hin, dass es ja die Möglichkeit gibt, für einen PC nicht nur eine Hd zu nutzen, sondern auch mehrere. So ist die Vorhaltung einer solchen u.a. für experimentelle Zwecke 'ne feine Sache. Da kann man z.B. prima eine Kopie des aktuellen Systems erstellen - ist ja erlaubt, solange man die nicht gleichzeitg doppelt einsetzt - und auf der Test-Hd halt Test's ausführt. Dann weiß man es und hat nichts riskiert.
Grüße, picass

pic18

Danke Peter, ich habe nach langen Suchen mit Hilfe der MD - Nr. bei Medion (Aldi - Rechner) ein Update gefunden. Bei MSI wurde ich nicht fündig, da ich den Rechner nicht zerlegen wollte um die SN am Motherboard zu lesen. Ich habe noch auf andere Seiten die gleiche Version an Bin- Datei gefunden gefunden, aber bei Medion ist es am sichersten? Da ist auch eine exe - Datei zum Installieren. Ich bin nur noch nicht sicher, wie ich den Rechner für das Update starte. Also normal, Vista hochfahren, oder im Eingabe-Modus. Einen Jumper am Motherboard muss man meine ich nicht mehr brücken?

https://www.medion.com/de/service/product-detail/10011436
https://soggi.org/motherboards/msi-oem.htm  MS-7502 
https://de.msi.com/support/download


Peter

Ah ja Medion hat eigene Bezeichnungen.
Es gibt verschiedene Tools womit du ermitteln kannst, welches Board du hast.
Du kannst aber auch unter Windows nachschauen welche Hardware verbaut wurde.
Zu finden unter Systeminformationen.
Bios update wird direkt im Bios gemacht. Bios update File auf USB Stick kopieren und dann ins Bios
gehen. Dort gibt es dann einen Punkt wo du das Bios updaten kannst. Wenn die Möglichkeit
besteht das alte Bios vorher zu downloaden solltest du es machen. Falls was schief geht kannst du wieder auf das
alte Bios zurück kehren. Aber lieber im Netz mal nachlesen wie das genau bei diesem Rechner geht.
Alte Einstellungen die du im Bios gemacht hast, gehen natürlich nach dem update verloren und müssen neu
gesetzt werden.

picass

Zitat von: pic18 in 29.05.2023, 12:09:33 CESTaber bei Medion ist es am sichersten?
Gleich dein erster Link bringt dir doch alles, was du benötigst. Wenn der dort angezeigte PC-Typ - das war: Medion AKOYA MD 8833 A-DE S - der Richtige ist, dann mache dir das Leben leichter und nimm für das Bios-Update die vom Hersteller angebotene Update-Datei. Der Hersteller ist derjenige, welcher es weiß. Auf Tipps von Universal-Seiten würde ich nur mit Misstrauen und nur dann zugreifen, wenn der Hersteller nichts vorhält.
Gleich der erste Download hat das Passende und das ist sogar noch die stock-einfache Win-Version. Also einfach downloaden und - ach ja - die mitglieferte Anleitung lesen und das unter Win so ausführen. Hat bei mir noch nie Probleme gegeben. Man sollte allerdings auf "creative" Abweichungen von der orig Anleitung verzichten. Und - ist klar - bei solchen Eingriffen ins Herz des Compis zumindest die Daten vorher sichern.
Grüße, picass

pic18

Vielen Dank, ich habe es mit Vista installiert. Ich konnte jetzt auch meinen USB Stick starten und Linux installieren. Es läuft sehr schnell auf dem alten Rechner. Ein Problem habe ich noch, ich muss im Bios jedesmal den USB Stick als HDD bestimmen und booten von HDD- First eingeben. Sobald ich den Stick entferne, muss ich das nächste mal im Bios die Werte neu eingeben und speichern. Ist aber nicht schlimm, es passiert ja nicht so oft dass ich vom Stick aus starte. 

@ADMIN ich bekomme hier mit dem neuen Linux den ganzen Text rot als Fehler markiert. Muss ich hier irgendwo die Rechtschreibprüfung ändern?

ADMIN

Hallo
Hier gibt es keine Rechtschreibprüfung. Das macht dann bei dir der Browser
oder das Betriebssystem. Da musst du mal schauen wo man das abstellt. Entweder im Browser, da wird
dann wahrscheinlich ein Plugin installiert sein oder im Betriebssystem ist ein Programm installiert worden.
Wenn alles rot markiert wurde, dann ist wahrscheinlich kein Deutsches Lexikon installiert nur ein
englisches Lexikon, deshalb alles als Schreibfehler deklariert.

pic18


picass

Zitat von: pic18 in 30.05.2023, 21:44:42 CESTSobald ich den Stick entferne....
Ist bei meinem Arbeits-PC genau umgekehrt: wenn ein USB-Stick "hinten" montiert ist, will der PC unbedingt von dem starten und ignoriert anderes. Da sind die Bio'sse schon eigensinnig. Dunnemals konnte man eine Reihenfolge der eventuellen Startgeräte eingeben und die wurde auch abgearbeitet, aber "moderne" Bio'sse...... >:(

Wo genau hängt der PC denn beim Startversuch?
Wir werden hier aber - so interessant das auch ist - in diesem Fred off-topic. Daher würde ich für Fragen allgemeiner PC-Technik und für Debatten hinsichtlich Linux-Nutzung doch das Erstellen eigener Freds nahelegen, sonst verwässert das die Debatte um Supportende für Win10.
Grüße, picass

pic18

ich hatte gestern den Bootstick nochmal gestartet, restore ausgeführt. Nach einer halben Stunde hatte der Bootstick immer noch gleichmäßig geblinkt. Dann hatte ich den Ausschalter länger gedrückt und siehe da, der PC startete normal. Seit dem läuft alles perfekt. Nun hatte ich noch ein paar Updates gemacht. Mein altes Vista- System habe ich auch nicht zerschossen. Mich wundert es nur, das der alte PC so schnell hoch- und auch wieder schnell herunterfährt. Meine beiden Laptops brauchen wesentlich länger und sind um einige Jahre jünger.

@Peter, die Rechtschreibung funktioniert jetzt plötzlich auch. :)

picass

Zitat von: pic18 in 31.05.2023, 22:18:04 CEST......Laptops brauchen wesentlich länger und sind um einige Jahre jünger.
Die Geschwindigkeit des Startens u. Auschaltens von Win-Betriebssytemen wird von vielen Faktoren beeinflusst, sowohl von Hard- als auch von Softwareseite her. Lange Zeiten ergeben sich gerne, wenn es Probs mit dem Win selbst gibt, weil das mittlerweile durch häufiges Löschen, Neuinstallieren, Defragmentieren, etc., etc... durch gestrubbelt ist. Bei NBs kann das furchtbar werden, wenn dann noch lahmaschige (Pardon) mechanische HDs drin sitzen. Das Win-System komplett neu aufsetzen und in NBs eine SSD einsetzen hat schon oft für runde Augen zwecks des Speeds geführt.

Aber bitte - "pic18" - wir sollten Probs über allgemeine PC-Probleme in einem Extra-Fred debattieren, sonst wird dieser Fred unleserlich zwecks des Support-Endes für Win10.

Die Entscheidung, ob oder wann ich meine PCs aufrüste, rsp. quasi neue anschaffe, wird mir in einem Fall vermutlich sehr rasch abgenommen. Mein Haupt-Arbeits-PC - is klar: nicht Win11-tauglich - hat gestern Mucken gemacht und das gleich zweimal mit klaren Hinweisen auf Probs mit der Graka. Weil diese im Motherboard integriert ist, gibts da keine Rettung. Eine Extra-Graka wäre keine Lösung, weil selbst einfachste Grakas so teuer sind, dass man gleich ein modernes Motherboard und in der Folge einen einfachen, modernen Prozessor mit integrierter GPU kaufen kann. Ich werde mich gleich mal unschauen.
Aus meiner Sicht ist das Neukaufen unumgänglich, es sei denn, man möchte komplett auf Linux umsatteln. Das wäre für eine HD, mit welcher man die üblichen Inet-Anwendungen hat, auch für mich eine gangbare Lösung. Aber.... , aber bei weitergehenden Arbeiten wie dem Sichern von Daten, dem Hantieren und Experimentieren mit verschiedener Hardware bin ich mit dem gewohnten Windows einfach besser bedient. Sprich: werde mich so langsam ans Aufrüsten machen.
Grüße, picass

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