Welcher Monitor für den Flugsimulator 2024 ?

Begonnen von picass, 07.02.2026, 17:03:33 CET

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picass

Von den vielen Kriterien bei der Auswahl des ,,richtigen" Monitors für diese Flug-Simulation wie  u.a. Größe des Bildschirms, Auflösung, Preis, Bildwiederholungsrate, Reaktionszeit, Panel-Typ, Curved/Gerade ist das Seitenverhältnis des Panels eines der wichtigen Kriterien. Dieses soll hier kurz dargestellt werden. Zur Wahl stehen:

- 16:9 bei den Auflösungen 1920x1080 und 2560x1440 und 3840x2160.
- 21:9 ultraweit 3440x1440
- 32:9 super-ultaweit oder multi-monitor setups

Die 16:9-Gruppe zeigt ein vertikales Blickfeld und wird von den meisten Usern als ,,normal"/natürlich angesehen.
Die 21:9-Gruppe generiert eine mehr horizontale Ausrichtung und an den beiden Seiten werden tatsächlich mehr, also zusätzliche Bildinhalte angezeigt als bei der ersten Gruppe.
Die 32:9-Gruppe streckt das nochmal in der Länge und es gibt auch zusätzliche, seitliche Bildinhalte. Es können jedoch durch die extreme Streckung leichte Randverzerrungen auftreten.

Diese technischen Angaben stammen direkt vom Microsoft-Support für den Flusi24. Es sind Übersetzungen und im Wesentlichen inhaltliche Angaben, teils aber auch wörtliche Übersetzungen.
Grüße, picass

^Cobra

Mir fehlt ein Bildschirm für den Funk und neofly. 
Habe zwar noch Bildschirme Rum liegen aber auf dem Schreibtisch kein Platz.

Da man ja jetzt seine 'sitzposition' einstellen kann ist es deutlich einfacher sich es passend zu machen. Bin gestern paar Nacht Touren geflogen und habe sogar die Landebahnen gefunden :D

Gruß 
Cobra 

picass

#2
Die ideale Monitorausstattung für den Flusi bestünde aus einem großen Curved-Monitor für die Sicht nach vorne und dann noch zwei kleinere, gerade für die jeweilige Seitensicht. Gerade die Sicht zur Seite ist häufig eminent wichtig, besonders dann, wenn man in der Lande-Prozedur vom Gegenanflug in eine Kurve zum Endanflug übergeht. Bei meinen Landemanövern ist zudem noch ein großer Teil der Sicht nach vorne verdeckt, weil - wegen der fehlenden Sicht zur Seite - ein spezieller Fenster-Inhalt mit dem Flugplan (direkt vor der Landebahn) die Sicht behindert.
Den Platz hätte ich, auch noch einen rum stehenden kleineren Monitor von dunnemals, aber.... Aber wenn ich nun auch noch zwei seitliche Monitore installieren würde, dann kämen von meiner "Regierung" wüste Worte über die Monitor-Front geschwappt..... von wegen finanziellem Aufwand und - freundlich formuliert - nicht passend verwendeter Lebenszeit.

Anerkennung für die Nachtlandungen. Denen gehe ich regelmäßig aus dem Weg, habe keine Lust auf Crash-"Landungen". In meinem Flusi24 betreibe ich zwei Firmen, eine für mittlere Fracht-Flüge und eine für VIP-Flüge. Nach jedem Flug gibts nicht nur Manöver-Kritik, sondern auch Einnahmen, rsp. Einbußen und ein harsches Bewertungssystem. Es ist schon bitter genug, immer wieder die sehr häufig völlig ungerechten und deplazierten Kritiken der überdrehten Kundschaft (VIPs) ertragen zu müssen, aber ein Crash oder auch nur eine deftige Beschädigung des Fahrwerkes wirft den Firmeninhaber seeeehr weit zurück. Das gilt es zu meiden wie der Teufel und das Weihwasser...
Wo landest du denn? Das Landen in Europa habe ich mir abgewöhnt. Da tauchen am Ende eines Fluges ganz oft Winzigst-Landebahnen auf, gerne noch mit einem hohen Gebäude direkt vor der Landebahn. In Südamerika zum Beispiel oder halt den USA oder aber auch in Ost-Europa ist da meist erheblich mehr Platz auf den Landebahnen.
Grüße, picass

picass

#3
Bin aus dem Urlaub zurück und beim Stöbern im Forum auf diesen Fred gestoßen, dessen im Fred-Titel enthaltene Frage ich eigentlich schon früher hätte beantworten können. Den idealen Monitor hatte ich gefunden: es ist ein Samsung "Odyssey Neo G7 S32BG750NP" geworden. Wie schon oben angedeutet handelt es sich um einen 32-Zoller mit "Curved"-Bildschirm-Format. Vorher hatte ich einen 27-Zöller, aber die geringfügig größere Fläche macht schon Sinn. Insbesondere das 21:9 Seiten-Verhältnis ermöglicht zumindest einen erweiterten Seitenblick, der gerade beim Landen (Hauptanwendung ist immer noch der Flugsimulator) wichtig ist.
Der heimliche Star ist aber die Technik der Bilderzeugung. Die nennt sich in diesem Fall "Micro-LED", was wörtlich zu nehmen ist. Is klar, die aktuell beste Bildschirmtechnik ist OLED. Aber die muss man auch bezahlen können und wollen, was mir aber dann doch etwas sehr viel wurde. Die M-LED-Technik ist aber technisch sehr nahe dran an OLED, quasi eine etwas einfachere Version. Zu erkennbar weniger Geld ermöglicht sie fast die gleichen Vorzüge: ein sehr helles Bild, sehr satte Farben und vor allem: ein schwarzes Schwarz. Glaubt man ja kaum, aber genau dieses Schwarz ist die größte technische Hürde. Und dieser genannte Monitor sorgt für derart viel Schwärze, dass z.B. Lara Croft beim Kampf gegen Schurken, Schergen und deren Combatanten - is klar - im Untergrund, also irgendwelchen Höhlen oder Gängen so gut wie unsichtbar wird und ihre Gegner ebenso. Also braucht es wieder eine Extra-Technik, um den Bildschirminhalt auf genau solche Situationen zu scannen und mittels extra Menü-Punkt wieder aufzuhellen. Kann man jetzt sinnieren, ob das alles so sinnvoll ist....!

Die etwas weniger anspruchsvolle M-LED-Technik hat gegenüber der OLED-T. aber auch einen ziemlichen Vorteil. Der O-T. sagt man Einbrennempfindlichkeit nach. Die ist bei ML. nicht gegeben.
Zum Thema der "Kurve", also dem gebogenden Bildschirm scheiden sich die Geister. Manche User berichteten, sie hätten ihren C-Monitor gleich wieder zurück geschickt. Da war ich natürlich misstrauisch und der allererste Blick bei dem erst-erzeugten Bild wird schon als komisch empfungen. Aber die Eingewöhnungszeit dauerte bei mir nicht länger als 5 Minuten und seitdem schätze ich dieses Format. Es leuchtet auch ein, dass auf diese Weise alle Bildpunkte - natürlich insbesondere die in den beiden Seitenbereichen - immer gleich weit von den Augen des Betrachters entfernt sind, was dann bedeutet: es gibt keinerlei Beeinträchtigung durch abweichende Bildwinkel. Also immer gleich hell und vor allem farbig.

Diese Technik muss man natürlich auch bezahlen. Mitte Februar dieses Jahres kostete mich der Monitor 500,- €, was sehr günstig war: manch anderer Anbieter verlangte bis zu 200 € mehr. Zum gerüttelten Preis noch dieses Wort: ich sehe beim Kauf von Monitoren eine Analogie zum Kauf von Lautsprecherboxen beim Kauf einer guten Stereoanlage. Hier wie da interessiert man sich zunächst für die Technik im "Hauptgerät", also beim PC ganz klar für  CPU, Graka und so on und wenn man mit aller Auswahl bis hin zur C-Maus fertig  ist, dann schaut man nach einem Monitor - oder aber nach LS-Boxen. Da ist dann oft das Geld schon ausgegeben und dewegen muss da gespart werden. Falscher Ansatz: Richtig wäre der umgekehrte Weg, denn niemand sitzt beim Hören hochwertiger Musik unentwegt an seinem Stereo-Verstärker und fummelt an dessen Reglern rum und entsprechend hat niemand beim PC das Gehäuse geöffnet und schaut ergriffen den Elektronen beim Rum-Wuseln in den Leiterbahen der Mutter-Platte zu. Wichtig ist, was hinten raus kommt, und das ist nun mal entweder die Box oder halt der Bildschirm. Aus meiner Sicht lohnt es sich, genau in diesem Bereich ein Hauptaugenmerk zu bewahren.
Grüße, picass

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