Günstig an hochwertige Li-Ion-Akkus kommen ..........

Begonnen von picass, 30.05.2026, 18:06:34 CEST

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

picass

Wo ? Is klar: bei Aldi ! Aber nicht im gelegentlich üblichen Sonder-Angebot, sondern als Beifang anlässlich eines normalen Einkaufs. So geschehen heute Nachmittag. Beim Wegwurf der Einkaufsquittung sah ich auf dem großen Papierabfall-Behälter die kleine Pappschachtel, in welcher kleine und leere Batterien oder Akkus zurück gegeben werden können. Und daneben stand - weil das Ding nicht in den schmalen Öffnungsschlitz passte - das unten abgebildete Kraftpaket: ein formidabler Akku-Pack, 24 Volt und 4 A/H, wohl für einen Elektro-Rasenmäher oder eine Heckenschere !

Der Pack wurde blitzschnell eingesackt und wie erwartet, zeigte der an seinen beiden Anschlusspinnen tatsächlich noch echte Volt an. Und zwar 20,5 V, was auf einen evtl. schlapp geladenen, aber doch intakten Akku zumindest grob hinweist. Is klar: sofort demontieren und innen fanden sich die üblichen Li-Ion-Hochleistungszellen und zwar gleich 16 Stück. Je zwei sind verbandelt, es gibt 6 einzelne Stufenabgriffe auf der Platine. 5 davon weisen eine komplett gute Spannung auf, eine davon eine etwas schlappe. Da könnte eine Zelle, in hattesten Fällen auch die zwei Zellen in diesem einen Block schlapp sein. Is ebenfalls klar: jeder Hersteller/Vertreiber hat seine eigenen Anschlüsse, sodass Ladegeräte anderer nicht passen, so auch hier. Aber da werde ich mal ein wenig basteln und bin schon neugierig und auch guter Dinge.

Im schlimmsten Fall wird der komplette Block aus 16 Zellen in Teil-Blöcke zerlegt und dann je als Experimentier-Netzgerät oder Notstromversorgung (für PICs) oder überhaupt als Versorgung für PIC-Schaltungen genutzt. Sind zwei solcher Zellen gut geladen, dann haben sie mindestens 4,4 Volt und mit der Kapazität kann man PIC-Schaltungen - na ja, ewig nicht, aber bestimmt Monate betreiben. Voll der Beifang heute! :P
Grüße, picass
akkupack.jpg
akkupack.jpg

picass

#1
Bin voller Neugier an den Akkus dran. Es sind die bekannten LR1865LA, die es allerdings in unterschiedlichen Versionen gibt. Die in "meinem" Pack verwendeten haben halt 2 AH pro Zelle und je zwei davon sind parallel geschaltet. Sechs solcher Parallelos und das Pack ist fertig. Gemein haben diese 1865-Akkus diese Werte:
- max. charge voltage: 4,2 V
- min.   "      "    : 2,5 V
- nominal       "    : 3,6 V
Will sagen: wenn die Spannung einer Zelle bei 2,5 Volt oder drunter liegt, dann gilt sie als defekt und zwar irreparabel. In meinem Fund-Pack lagen aber alle Spannungen jeweils jedes Paralle-Blocks (PB) oberhalb von 3 Volt. Die müssten theoretisch also verwendbar sein. Nur ein Block hinkt um 0,25 Volt den anderen hinterher, was aber nicht Schlimmes bedeuten muss.
Nun versuche ich, das Pack zu laden und zwar mit normalen Labor-Netzgerät mit Strombegrenzung. Da hatte ich gestern Abend vorsichtig mit 0,75 A für 3 Stunden begonnen. Heute geht es mit 1 A weiter. Bislang hat sich wärmemäßig nichts ergeben, sie sind lediglich handwarm. Die Spannung pro PB steigt regelmäßig an und liegt z.Z. bei 3,9 Volt. Sieht gut aus, das könnte klappen.
Grüße, picass

pic18

wenn die Akkus noch in Ordnung sind, so ist wahrscheinlich das BMS, bzw. die Elektronik defekt. Dies würde ich mal überprüfen.  Bei meinen Bosch E-Bike Akku war ein Spannungsregler sowie eine Diode defekt. Nach Austausch ging der Akku wieder.

picass

Was genau soll denn da defekt sein? Es hat ja bislang alles funktioniert, also zumindest das Laden! Das ist nun komplett abgeschlossen, das Akkupack gesamt hat nun genau 25 Volt und bis auf das eine Doppel-Pärchen, welches um genau 0,2 Volt hinterher hinkt, haben die anderen DPs alle die nominale Max-Spannung von 4,2 (4,18 ) Volt erreicht. Akku voll geladen und nix wurde unbotmäßig warm.
Habe keine Zweifel, dass sich der Akkublock genauso auch wird entladen lassen. Natürlich passen die Anschlüsse nicht an die von mir verwendeten Bosch- oder Aldi-Geräte. Aber da werde ich natürlich noch was versuchen.
Im Moment unklar ist die Verwendung der beiden mittleren Anschlüsse. Die scheinen mit nix verbunden zu sein, höchst-ohmig in alle Richtungen.
Vielleicht war beim "Spender" das Ladegerät defekt und der hatte sich schlicht bei seiner Ursachenforschung geirrt. Das könnte eine Erklärung für die "Spende" sein. 80,- Euro kostet so'n Block neu....., mindestens. Voll der Fund.
Grüße, picass

picass

#4
Zitat von: pic18 in 31.05.2026, 11:47:01 CEST.....so ist wahrscheinlich das BMS......defekt...
Fiel mir nachträglich ein: dieses Akku-Pack hat ein besonderes Merkmal. Es enthält nix an Elektronik. Die äußeren Anschlusskontakte sind direkt durchgeschleift auf die Anschlüsse der Akku-Zellen, also auf die 25-Volt-Plus- u. -Minus-Anschlüsse. Das Batterie-Management-System sitzt kompletto tutti in einem kleinen Kasten, welcher zum Laden von außen oben auf das A-Pack drauf geschoben werden kann/muss. Da sitzt die komplette Laderegelung drin. So'n Ding lag leider nicht gleich neben dem Fundstück und kostet 25 € plus Porto.

Aber bevor ich das kaufe, bastele ich mir einen Lade-PIC, welcher bis 25 Volt mit genau einem Ampere Konstantstrom läd und danach umschaltet auf 25-Volt-Spannungs-Erhaltung (25SE). Diese 25SE habe ich heute verfolgt, da kann man daneben stehen und zuschauen, wie der Strom in der Stärke abnimmt und ca. nach 20 min bei Null endet.
Grüße, picass


Schnellantwort

Name:
Verifizierung:
Bitte lassen Sie dieses Feld leer:
Geben Sie die Buchstaben aus dem Bild ein
Buchstaben anhören / Neues Bild laden

Geben Sie die Buchstaben aus dem Bild ein:

Tastenkürzel: Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau

🡱 🡳