Kennt einer den HT16K33?

Begonnen von ^Cobra, 17.02.2026, 13:54:51 CET

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^Cobra

Hallo,
bin grade ein bisschen am gucken wie ich am besten 7 segment anzeigen ansteuer.
Da der uC auch einiges andere zu tun hat, und es ca 15 stellen insgesamt geben wird, wollte ich auf multiplexen verzichten. Dadurch kam ich auf den HT16K33. Der Chip wird über i2c angesprochen, kann 16x8 Pixel und somit 16 stellen einer sieben segment anzeige ansteuern. Klingt für mich interessant.
Kennt den einer? Kennt ihr Alternativen? 
Hintergrund: für mein Joystick Projekt wollte ich einige 7 segment anzeigen nutzen, durch den Datenfluss vom und zum PC sollte der Pic aber sich nicht zu lange mit Anzeige Aufgaben beschäftigen.

Gruß
Cobra

Peter

Da gibt es so einiges.
Z.B max7219 ist auch nicht so schwer zu programmieren.


^Cobra

Ja über den bin ich ebenfalls gestolpert.
Wäre SPI Bus und 8x8 stellen. Somit würde der H16K33 'mehr' leisten können.

Weiß noch nicht ob ich SPI oder i2c nehmen soll... Mit beiden sehr wenig Erfahrung mit  :-[

pic18

Ich benutze beides, wobei mir SPI besser liegt. Man kann diese Schnittstelle einfacher programmieren, der Nachteil ist, man benötigt eine Datenleitung mehr, sowie jeweils eine CS-Leitung bei mehreren Teilnehmern. Ich bin aber von früher her gewohnt (8085 Zeiten) die einzelnen IC's mit einer CS Leitung zu versehen. Dies habe ich meistens mit einem Dekoder (CD4028) gemacht. Dann funken sie auch nicht ungewollt auf dem Bus. Es muss auch immer SDO mit SDI verbunden werden, was manchmal zu Verwirrungen führen kann.
Beim I2C Bus ist es wichtig, dass das Übertragungsprotokoll stimmt, also Startbit, Adressbit  Act-bit R/W-bit usw. Die Clock und Datenleitung muss jeweils mit einem Pull-Up Widerstand versehen werden.

Ottmar

Nein, zum HT16K33 habe ich keine Erfahrung.

Alternativ hat mich die Anfrage jedoch auf den Gedanken gebracht, dass diese Ausgabe doch auch von einer als Slave geschalteten PIC-MCU mit 2 freien Ports erledigt werden koennte.

Z.B: Der Master fuehrt sein Programm aus, bei dem hin und wieder Zahlenwerte anfallen, die er dann an den Slave, per i2c oder SPI sendet.

Vom Slave werden die Zahlen in den vom Multiplexprogramm genutzten Speicherstellen abgelegt.

Zwischen den Übertragungen liest der Slave  aus seinen Speicherstellen kontinuierlich per Multiplex die auszugebende Zahlenfolge aus.

Nachteil ist, dass für die Digits zusätzliche Treibertransistoren erforderlich sind, damit mittels der Segmentvorwiderstände der Segmentstrom auf den für den Portpin zulässigen Wert begrenzt bleibt. Ein höherer Segmentstrom, wie beim Multiplexen üblich, der vom Segmentpin nicht bereitgestellt werden kann, erfordert wiederum Transistoren als Segmenttreiber.

MfG Ottmar

picass

Nicht alles, was alt ist, muss in der  Elektronik deswegen auch schlecht sein. Bei diversen Steuerschaltungen mit Anzeige-Einheiten habe ich auf die Anzeigentreiber LS74HC4511 gesetzt. Der Pic übergibt in einem einfachen und kurzen Prozess ohne Multitasking die Daten an die A-Treiber und hat dann sofort mit allem Weiteren nichts mehr zu tun.

Angesichts deiner bisherigen Ausführungen hatte ich auch schon den Gedanken, dass ich bei einem ähnlichen Projekt die Zahlenausgabe an einen eigenen PIC übergeben würde. Allerdings habe ich keine Angst, PICs mit mehreren Ports zu verwenden. Weder kosten die ein schweine Geld, noch sind die in der Programmierung problematisch...., im Gegenteil. Gibt es da Preisgelder, wenn man in eigenen Steuerschaltungen die Daten über eine einzige Leitung jagt und dafür ein komplexes Protokoll nutzen und - ach ja - auch beherrschen können muss? Es funktioniert tatsächlich auch mit einfachen Methoden. Ach ja......, bei der Erstellung einer Steuerschaltung und insbesondere der Erstellung  der dafür notwendigen Platine versuche ich auch immer - teils mit stundenlangem Aufwand - die Fläche der Platine immer weiter zu verkleinern. Habe ich Spass dran. Aber eine Notwendigkeit dafür hat es genau genommen nie gegeben, denn ob eine Platine 5 x 7 cm oder aber 7 x 9 cm groß wird, ist für den praktischen Einsatz völlig ohne Belang. Entsprechend muss man nicht zwanghaft ein "modernes" Daten-Protokoll benutzen, was einen nur in andere Breduillen bringt. Meine Meinung.
Grüße, picass

^Cobra

Hallo Picass,
habe auch mit dem gedanken gespielt ein größen PIC zu nutzen. eventuell kommt das auch noch aber ich wollte auch mal was mit Bus machen  ;D
Abgesehen davon: Ich habe mal versucht ein Testbediengerät zu bauen, mit ein PIC16F877A. Ich bin gescheitert da der Programmcode zu groß wurde um alle gewünschten funktionen nutzen zu können. 

Müsste eig. mal schauen ob ich das heute besser hinkriegen würde so das es in den Speicher passen würde... Man hat echt zu viel vor :P 

Gruß

Cobra

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