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Zusammenfassung

Autor picass
 - 20.03.2022, 16:48:00 CET
Hallo PICkel!
Im Prinzip hatte ich mich geniert, eine solche Grundlagenfrage hier überhaupt anzubringen, aber in der Vergangenheit hatte ich sehr oft kein glückliches Händchen mit der Verwendung von OPs. Die machten meist was ganz anderes als das Erwartete.

Nein, an einen anderen als meinen geliebten PIC18F14K22 habe ich in diesem Zusammenhang nicht gedacht. Inzwischen scheint das Prob auch schon gelöst zu sein. Ich hatte einen TS921 - der beinhaltet 2 Stück Rail-to-Rail-OPs - genommen und der konnte zu meiner Überraschung in schlichtester Grundschaltung an seinem nicht-invertierenden Eingang ein Spannung von 0,03 Volt um den Faktor 10 verstärken. Das reicht nun dicke, denn die anvisierte kritische Spannungshöhe wird bei 0,15 Volt liegen - was ca. 5 A entsprechen würde. Diese 0,15 Volt auf 1,5 Volt gebracht, das ergibt einen ausreichend gutes Arbeitsfeld.

Eigentlich könnte ich hier gleich eine nächste Frage anbringen, nämlich, wie denn die 1,5 V-Meldung empfehlenswerter Weise zu verarbeiten wäre. Zur Auswahl stünde: einem LM311 die Überwachung zu übertragen und sein vereinfachtes "0" oder "1"- Signal auszuwerten.... , oder aber ein PIC analog zählen zu lassen.
Is klar, in einem µC-Forum wird die standesgemäße Antwort lauten: das kann der PIC doch gut. Aber wahrscheinlich werde ich aus gänzlich praktischen Erwägungen doch diesen externen Komparator verwenden. Die Gründe: für mein nächstes, demnächst hier eingestelltes Projekt muss natürlich eine neue Platine her. Da fange ich nicht wieder von Null an, sondern nutze eine geeignete eigene Vorlage und in der ist schon ein LM311 enthalten. Zudem spare ich den Programmier-Aufwand, selbst wenn der überschaubar sein sollte. Die Zeit drängt diesmal, meine Frau treibt mich zur Eile an..... :-[
Grüße, picass
Autor PICkel
 - 20.03.2022, 13:11:25 CET
Hallo picass,

hast Du schon mal drüber nachgedacht, einen PIC mit integrierten Rail-To-Rail-OPV zu verwenden?
Nur als Beispiel: PIC16F1782, das Datenblatt schweigt sich allerdings über die Genauigkeit an den Bereichsgrenzen aus.
Aber das kann man ja mal nachmessen. Realisierbar sollte es wohl sein, ohne neg. Hilfsspannung zu arbeiten.
5A an 30mOhm ergeben 150mV, das schafft ein PIC mit ADC mit ausreichender Auflösung bei Uref=1,024V.
Wichtiger zu wissen wäre der minimal zu messende Strom.

Gruß
PICkel
Autor picass
 - 20.03.2022, 09:06:00 CET
In einem noch neu anzulegenden anderen Projekt gibt es ein Teil-Prob zu lösen: an einem Lastwiderstand soll der fließende Strom laufend kontrolliert werden und bei Überschreiten eines maximalen Wertes eine Reaktion auslösen. In einer Vergleichsschaltung beträgt der R nur 30 Milli-Ohm, der Wert des maximalen Stromes wird bei etwa 5 Ampere liegen. Da fällt also nicht gerade viel Spannung ab. Es geht halt um deren Verstärkung auf einen Wert, der entweder von einem LM311 oder einem µC erfasst werden kann. Geht das überhaupt mit einem z.B. Rail-to-rail-OP mit Single-Power oder muss dafür eine negative Hilfsspannung her?
Grüße, picas