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#1
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Projekte und Eigenbau / Aw: Platine und Programm für ...
Letzter Beitrag von PICkel - Gestern um 19:15:35 CEST
Hallo!

Schön zu lesen, dass das Problem wohl gelöst ist!
Nach der freudigen Aufregung wäre wohl statt des Kaffees ein beruhigendes Bierchen angebrachter gewesen? ;D

Wollen wir hoffen, dass das Ganze auch im Einsatz in der Garage funktioniert!

Ein schönes WE wünscht
PICkel
#2
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Projekte und Eigenbau / Aw: Platine und Programm für ...
Letzter Beitrag von picass - Gestern um 15:29:40 CEST
Zitat von: PICkel am 24.06.2022, 20:29:37 CEST- mal testweise ca. 10nF an RA3 und RA4 gegen Masse hängen zum Entprellen
Es spricht der Entstörschutz östliches Westfalen, südlicher Lippebereich, Unterabteilung Emscher: die heute erbrachten Eingriffe in die Substanz der Hardware ergaben eine Wirkung.

Zunächst konnte der stonealte, analoge Oszi Hameg 1005 reaktiviert werden. Was'n Segen. WAS'N SEGEN!
Wenn der irgendein Signal zeigt, dann ist das eindeutig identifizierbar und vor allem zuordnungsbar! Schwinger kleinster und größter Art lassen sich greifen. Au man - wie war das noch mal?: es geht doch nichts über gutes Handwerkszeug! Lob, lob, usw...

Das Ding entlarvte Alles. Zunächst hatte ich einen Störgenerator eingebaut! :o Hatte ich in vielen Schaltungen gesehen: in die Zuführung zum Netzteil ist eine Doppel-Spule integriert, welche Schwinger von außen abhalten soll. Was tut man nicht alles, damit es gut wird?! So tut man auch Dinge, die man besser nicht tun sollte. Da war nichts berechnet, das war mit Pi mal Daumen da rein gesetzt. Tatsächlich bewirkte die D-Spule das Gegenteil, es traten kleine Schwinger auf, die nach dem Kurzschluss der beiden Spulen weg waren. War jetzt keine dramatische Wirkung, aber immerhinque.

Dann die Schwinger an den Ports für Endschalter und Funk/Handtaste argwöhnisch beobachtet. Dann an die Ports A0 u A1 für die Endschalter je einen 0,1 µF ran, war ja nett, schien auch optisch was zu bringen, aber.....Es verblieben A3 und A4, letzterer war im Moment bis auf den 82 kO-R nach Plus unbenutzt, es fehlte also die Funkfernsterungsplatine.

Dann wild entschlossen an den Port A3 für den Handschalter, also die Handsteuerung der Garagenanlage gleich einen Tantal mit 1 µF gelötet und irgendwie nahm ich das Hin- u . Her der Simul-Anlage danach gar nicht so recht bewusst war: schlagartig lief das, wie es sollte, genauso wie in der Simul-Anlage: Hochziehen und Halten am Endpunkt, das Ganze umgekehrt, Aufstoppen an beliebiger Stelle und vor Allem: dort auch Stehenbleiben - was gestern und heute Vormittag überhaupt nicht möglich war, auch das Wiederanlaufen klappte und das Schönste dabei: auch die Richtung stimmte, endlich wurde auch nach dem Halt in der Gegenrichtung gelaufen.

Ich dreh' jetzt noch runde Augen, und traue mich gar nicht, vor dem Kaffeetrinken zu versuchen, das nochmal zu testen, könnte ja sein, dass ich vor dem KTr nur noch halb brauchbar geguckt haben könnte. Ein einziger 1 µF C an A3 für den Eingang der Handtaste! Wer mir gleich in die Arme läuft, wird geknutscht, gut, Jungs, dass ihr soweit weg seid. Ob es das wirklich war?
Ab zum Kaffee, picass
#3
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Projekte und Eigenbau / Aw: Platine und Programm für ...
Letzter Beitrag von PICkel - Gestern um 12:38:13 CEST
Was mir noch auffällt, hat aber erstmal nichts mit dem Programm zu tun:

Du verwendest den IRF540, der ist lt. Datenblatt erst ab 4,5V Ugs spezifiziert, und da auch nur bis ca. 6A Id, bei 5V Ugs bis 10A Id (bei 25°C und 24V Uds). Du hast max. 5V Steuerspannung aus dem PIC als Ugs zur Verfügung, davon geht noch der Sapnnungsabfall am Strommesswiderstand R1 ab. Da kommt, je nach Stromaufnahme des Motors und Spannungsabfall an R1, der IRF540 evtl. in einen undefinierten Betriebszustand.

Da wäre wohl ein LL-MOSFET besser geeignet, z.B.: IRL3803 (max. 30V, 140A) mit 18A Ids bei 3V Ugs

MfG
PICkel
#4
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Projekte und Eigenbau / Aw: Platine und Programm für ...
Letzter Beitrag von PICkel - 24.06.2022, 20:29:37 CEST
Mal ganz kurz:

- Oszi-Tastkopf auf 1:10 gestellt, um Eingangskapazität zu verringern?
- mal testweise ca. 10nF an RA3 und RA4 gegen Masse hängen zum Entprellen
- der OPA und der LM311 dienen wohl dem Einklemmschutz durch Stromüberwachung? -> evtl. mal im PIC die Abfrage von RA5 abschalten. 

Gruß
PICkel
#5
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Projekte und Eigenbau / Aw: Platine und Programm für ...
Letzter Beitrag von picass - 24.06.2022, 19:05:49 CEST
Ich hab' ne Krise! Und eine Deprise zudem! :(
Hatte mit Kontroll-Messungen an den fraglichen 4 Portpinnen begonnen und dabei festgestellt, dass der PIC empfindlich auf die Berührungen mit der Messspitze meines Multimeters reagiert. Besonders die Portpinne A3 und A4 (Funk- u. Hand-Taste) fallen auf. Wenn der Motor gerade ruht und dann die Pikse z.B. auf A3 gesetzt wird, dann startet das den Motor.
Es hat auch nichts, rsp. nicht viel genutzt, die Widerstände - wie angeregt - von 82 kO zu verringern. Gerade an diesen beiden Ports liegen nun je ein 3,3 kO R an Plus: hat die Berührungsempfindlichkeit nicht erkennbar geändert.
Dann der Oszi. Auf der 5 V Speisespannung sind beim Schalten der Relais - es sind in der Regel zwei gleichzeitig - "Striche" auf dem Bildschirm sichtbar, welche andeuten könnten, dass die Spannung kürzestfristig auf ca. 3 Volt einbricht, rsp. so'n Spike runter hat. Ist aber leider ein Digitaler. Dessen Kürzest-Anzeigen misstraue ich.
Da ist zunächst auf Höhe der 5 V -Anzeige ein weitestgehend guter, dicker, gerader Strich mit nur unbedeutenden "Kräuselungen" zu sehen. Dann beim Relais-Schalten für eine knappe halbe Sekunde auf ca. 3 V Höhe ein zusätzlicher, ganz dünner, aber quer über den ganzen Bildschirm!
Ein echter Spike würde eine sichtbare Unterbrechung des Hauptsignals zeigen und dann entweder nach oben oder unten halt irgend einen Schwinger. Das zeigt der Digi-Oszi nicht, sondern nur eine zusätzliche dünne Linie. Das Drehen an der Zeitachse bringt leider keine Änderung. Kann sein, dass dieser "dünne" Strich nicht wirklich ein echtes Signal darstellt, sondern irgend'ne Eigenheit der Technik des Digitalen.
Mist, flixter, mein guter, stonealter analoger Hameg 1005 will leider nicht so recht. Bei dem hatte jede Signaländerung einen eindeutig zuordnungsbaren Grund, es war eine klare Signaländerung halt.

Die beiden Relais benötigen je nur 20 mA zum Schalten, "eigentlich" dürfte das die Stromversorgung nicht beeindrucken. Alle ICs haben unmittelbar zwischen ihren Versorgungs-Pinnen je einen 0,1 µF Kondensator und der 5 V-LDO hat "rechts" und "links" je einen 1.000 µF Elko.

Im Moment drehe ich am Rad. Und wie! Heute gehts nichts mehr, bin Matsche. :(
Grüße, picass
#6
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Projekte und Eigenbau / Aw: Platine und Programm für ...
Letzter Beitrag von picass - 24.06.2022, 12:29:57 CEST
Hallo, PICkel, du des Wahnsinns fette Beute! (Zitat, frei nach einem Englisch-Pauker an meinem Gymi)
Du wagst es tatsächlich, an ein Ferndiagnose zu gehen? Voll das Risiko... und leider ging da auch was schief. Schief ging deine Analyse hinsichtlich der anderen Einsatzbedingungen in der Garage. Weiß nicht, ob ich das nicht deutlich beschrieb, aber das Stadium ist mittlerweile weit hinten.
Mein gestriges Statement bezog sich auf die Situation, dass die Steuerungsplatine in der Garage ausgebaut, in mein Keller-Labor verfrachtet wurde und sich nun in direktem Vergleich mit der dortigen ,,Keller-Platine" befindet. Will sagen, Stromversorgung, Motor, und auch ein Teil der Sensoren sind ,,keller-identisch" und damit gleich. Die G-Platine treibt nun also auch den Motor der Simul-Anlage an.
Und da treibt der es immer bunter! Habe gestern Abend das Prog überarbeitet, dabei u.a. nach meiner Einschätzung Überflüssiges raus gekegelt, auch z.B. die Abfrage, ob die Endschalter tatsächlich verlassen sind und die Sicherheitsabfrage, ob die Schalter (Funk u Handsteuer) tatsächlich los gelassen sind.

Dabei kam rum, dass in der Simul-Anlage alles wie vorgesehen läuft: komplettes Hoch- bzw. Runterziehen, Stoppen an beliebiger Stelle, danach Retournieren, also beim nächsten Knopfdruck gehts in die  andere Richtung, einfach prächtig. Aber dann der treibende PIC, was derselbe ist, der 30 Sekunden vorher in der Simul-Platine brav'st werkelte: verpflanzt in die G-Platine treibt der's bunt. Er zieht zwar komplett hin-und her, nun will er aber gar nicht mehr anhalten, nirgendwo. Er ist dauernd am Laufen – obwohl er das natürlich nicht soll und die Verlaufsform im Deutschen auch nicht wohl angesehen ist! Er kann zwar inzwischen beim vermeintlichen Zwischenstopp, also irgendwo zwischen den beiden Endpunkten retournieren, also die Richtung perfekt wechseln, was er vorher nicht konnte, aber er hält nicht mehr an!

Da sitzt ein prächtiger Wurm in der G-Platine drin, ich sehe ihn nur nicht.
Grüße, picass
#7
avatar_Peter
Markt / Aw: Wo gibt es kleine Fertig-P...
Letzter Beitrag von Peter - 24.06.2022, 09:43:25 CEST
Also ein Impressum haben die schon und da ist auch alles
drin. Sie sitzen nicht in Amsterdam sondern in 6295AV Lemiers in den Niederlanden.
Kann natürlich sein das auch in Amsterdam was von der Firma ist. Da scheint es aber allgemein Schwierigkeiten
zu geben wenn man andere Forenbeiträge liest. Da kann man nur die Firma wechseln wo man fertigen lassen kann.
Der Preis war natürlich sehr billig aber was nutzt es wenn nichts ankommt. Dann doch mal umschauen was es sonst
noch für Firmen gibt zu einem guten Preis auch wenn sie was teurer ist, Hauptsache es kommt alles an.
#8
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Projekte und Eigenbau / Aw: Platine und Programm für ...
Letzter Beitrag von PICkel - 23.06.2022, 13:35:07 CEST
Na, dann kann das Problem doch wohl nur im Umfeld liegen!?

Was ist anders als im Keller:

- stärkerer Motor, damit auch höherer Störpegel durch höheren Strom
- benutzt Du den früher erwähnten DC/DC-wandler? -> evtl. hochfrequente Störungen
- Geht der Motorstrom über die Platine und könnte wegen der Leitungsführung den PIC beeinflussen?
- Lange Leitungswege zwischen den Endschaltern/Sensoren und der Steuerung
- Hat das Garagentor einen Einklemmschutz, der bei erhöhter Stromaufnahme anspricht? (Anlaufstrom)
 
Du nimmst 82k Pull-Up-Widerstände. Das ist ein recht hoher Wert, die internen Pull-UPs (WPU) an PORTB betragen beim 18F14K22 typisch 20k.

Sind die Steuereingänge mit Abblockkondensatoren gegen Störeinstrahlung versehen?

Der Garagentormotor zieht im Anlaufmoment ein Vielfaches seines Nennstromes und der 12V/24V-Wandler nimmt eingangsseitig mehr als das Doppelte auf.

Liegt's vielleicht am Programm? In den Endlagen dauert es eine kurze Zeit, bis der Schalter/Sensor öffnet. Bis dahin ist der Anlauf-Motorstrom gefallen. Diese Zeitspanne fehlt beim Anlauf aus einer Zwischenposition, was zu Störungen führen kann.
Wenn Dein Prog. erst wieder auf Steuerkommandos reagiert, wenn die Schalter freigegeben sind, wäre das ein Ansatz. 
 
Gruß
PICkel

#9
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Markt / Aw: Wo gibt es kleine Fertig-P...
Letzter Beitrag von picass - 23.06.2022, 12:03:12 CEST
Hab' ich, Peter! Gleich zweimal...... vor Tagen schon über ihr auf ihrer Homepage vorgehaltenes Formular zur Kontaktaufnahme: Bislang keine Reaktion, nicht mal die übliche Bestätigung des Erhalts der Nachricht.
Vorgestern hatte ich auf der Homepage nach dem Impressum gesucht und an anderer Stelle die offizielle Email-Adresse ermittelt. Dorthin dann ein ausführliches Schreiben gesandt, welches den Ernst der Lage ausdrücklich darstellt. Ebenfalls hatte ich in dem Schreiben die hoch unbefriedigende Liefersituation bemängelt, dass es nur den Versand via DHL ohne Ident-Nummer gibt - das ist der Standardversand - und die teure UPS-Versendung. Angeregt hatte ich, den Versand per 2 Kg-Paket der DHL zu nutzen, das kostet an Porto 4,99 €, dafür gibt es eine Versicherung bis 500 € Warenwert und die hoch wichtige Ident-Nummer.

Auf diese Email kam gestern eine Retour-Mail, in welcher ein Mitarbeiter ohne eigene Namensnennung in knappsten Worten dazu aufforderte, erstens das Kontaktformular zu nutzen und zweitens auf seine Mail nicht zu antworten.

Liest man diverse Seiten über die Firma, deren Angebote, die Geschäftsbedingungen, etc. taucht aber dort immer wieder die auch von mir genutzte Email-Adresse auf, und es wird auch direkt aufgefordert, diese für alle möglichen Anfragen oder Hinweise zu nutzen.

Dann das in Europa unumgängliche Impressum! Mag sein, dass die Holländer ein anderes Wort benutzen, jedenfalls ist aber keine Informations-Ecke/-Abteilung, keine Unterseite mit einem echten Impressum vorhanden. Es gibt eine Postadresse in Amsterdam, aber es fehlen dort die üblichen Zugangsmöglichkeiten.

Die Firma Aisler beginnt, mir unsympathisch zu werden. Und - ach ja - einen materiellen Schaden hat sie mir auch zugefügt. Stimmt nicht, nun sind es bereits zwei Schäden.
Grüße, picass
#10
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Projekte und Eigenbau / Aw: Platine und Programm für ...
Letzter Beitrag von picass - 23.06.2022, 11:41:36 CEST
Elektronik und - is klar - auch das PIC'en kann/können solch ein faszinierendes Hobby sein! :)
Ganz besonders dann, wenn ein und derselbe PIC in zwei absolut identischen Platinen bei absolut identischer Außenbeschaltung zwei gänzlich verschiedene Verhaltensmuster darbietet. >:(
Habe die Belegung der nur vier fraglichen Pinne optisch, physisch und elektrisch überprüft: bei den zwei Pinnen für die Eingangssignale je eines Handschalters und der Funkfernbedienung liegt die gleiche Schaltung vor - die Pinne liegen über 82 kO an Plus und werden bei Betätigung auf GND gezogen, wie auch Gleichheit bei der Abfrage der beiden Endpositions-Schalter gegeben ist, auch sie sind via 82 kO- R's an Plus gelegt und werden nach GND gezogen.
Aber wenn derselbe PIC-Baustein in der Garagen-Anlage sitzt, dann wird er eigensinnig. Das komplette Hoch- bzw. Runterziehen klappt bestens, aber wehe, man unterbricht zwischendurch. Dann will er anschließend nur noch nach oben, das G-Tor schließen - nix, dazu hat er keinerlei Lust mehr.
Wird der PIC raus gerupft und in den Sockel der Keller-Anlage gestopft, ist er brav' wie ein Musterschüler, lässt sich stoppen, fährt anschließend in die andere, die Gegenrichtung, usw., usw..Da ist er voll der Retournierer!
Ein Wunder! :o
Was gettz?
Grüße, picass