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Elektronik allgemein / Aw: Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von vloki - 18.01.2022, 20:36:23 CET
Zitiereneil in deinem screenshot44 die Widerstandswerte nicht zugeordnet sind, habe ich versucht, zu kombinieren. Meine Kombi: je größer die beiden Fußpunkt-Widerstände R5 u R7 sind, desto geringer ist der Strom für die LED-Kette. Richtig überlegt?
Ja - Sorry, ich dachte das wäre klar.

Simulation passt natürlich nur Pi mal Daumen, weil Last keine LEDs sondern 100Ohm.
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Elektronik allgemein / Aw: Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von picass - 18.01.2022, 18:08:52 CET
ZitierenKann man simulieren ;-)
Wenn man kann..... :(
Weil in deinem screenshot44 die Widerstandswerte nicht zugeordnet sind, habe ich versucht, zu kombinieren. Meine Kombi: je größer die beiden Fußpunkt-Widerstände R5 u R7 sind, desto geringer ist der Strom für die LED-Kette. Richtig überlegt?

Habe heute Nachmittag mich durch den verbliebenen "Rest" des abgebildeten Schaltungsteils durchgewühlt. Der enthält nach meinem Verständnis noch 3 weitere Funktionsblöcke:
1) Einer kontrolliert mittels PTC direkt auf dem LED-Band dessen Temperatur.
2) Noch einer enthält eine Überspannungs-Abschaltung. Eine schlichte Z-Diode leitet über ein etwas kompliziertes Gebilde letztlich auf den Run-Pin des Wandlers und kann den so abschalten.
3) vom dritten Teil ist sein Innenleben (die Schaltung) gezeichnet, nicht aber dessen Auswirkung erkannt. Da gibts zwei umlaufende Versorgungsleitungen mit vielen gleichgeschalteten Transistoren und parallelen Widerständen. Wat dat soll, muss noch nachgeschaut werden.
Eines glaube ich aber sagen zu können: keiner dieser drei Blöcke (von der Überspannungsabschaltung großzügig abgesehen) hat irgendeinen "normal" regelnden Einfluss auf den Wandler, rsp. seinen Spannungsregel-Eingang P3.

Entsprechend müsste die Leistungsregelung in der Tat über die Stromregelschaltung links auf den ersten beiden Bildern vorgenommen werden. Heute nicht mehr, aber morgen werde ich mal die beiden Fußpunk-R's austauschen und schauen, was abgeht.
Abgegangen ist heute noch eine Enttäuschung. Hatte in Fernost via Ali-xxx fast genau passende OSRAM-LEDs aufgetrieben. Die kamen nach erstaunlichen nur 14 Tagen heute an, aber leider hatten die Anbieter die Lichtfarbe falsch angegeben. Versprochen waren 6500 K, aber ob die Chinesen auch Zahlendreher lieben oder nicht, geliefert wurde 5600 K. Mist, die sind erkennbar gelb-stichig. Schlag ins nasse Element. Seit 3 Jahren quäle ich mich mit der Suche nach Ersatz und habe schon mehrfach ins Nasse gegriffen, weil die vorgetragenen, rsp. behaupteten Angaben über Helligkeit und/oder Lichtfarbe entweder nur eine ganze z.B. Lichtfarbengruppe umfassen, also von ... bis , und man sich überraschen lassen muss, ob's nass wird oder nicht, oder aber die Angaben sind gleich falsch. An den gesamten Aufwand für diese Suche darf ich nicht denken, sonst schlafe ich nachts nicht ordentlich.
Grüße, picass
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Elektronik allgemein / Aw: Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von vloki - 18.01.2022, 12:56:11 CET
Jo, LEDs betreibt man üblicherweise an einer Stromquelle ;-)
(Die Spannungen ändern sich ja auch nur wenig)

Kann man simulieren ;-) (deine R5/R7 4k5, 5k5, 6k5 und 7k5)
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Elektronik allgemein / Aw: Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von picass - 18.01.2022, 12:03:10 CET
Danke für das Simulieren. Dann sei als nächstes verraten, worum es geht. Die Schaltung sitzt in einem Autoscheinwerfer, zapft die übliche 12 (14) -Volt-Versorgung an und erzeugt daraus die Energieversorgung für eine Kette (Reihenschaltung) von 10 Power-LEDs. Das Ganze wirkt dann als Tagesfahrlicht. Der übliche Strom für die LEDs liegt bei 230 bis 250 mA.
In den Anfangsjahren (ab2005) fielen schon mal einzelne LEDs aus mit bekannter Wirkung, und ebenso traten Defekte auf der Elektronikplatine auf. Beides repariere ich gelegentlich, nicht aus kommerziellem Interesse, sondern aus Spaß an der Technik, weil ich da ein Feld für meine technische Neugierde finde und weil ich als Mitglied in einem Autoforum mich etwas engagiere für den Erhalt des recht ausgefallenen Kfz-Typs.
Meine  Wühlaktion führt zurück auf ein Versorgungsproblem anderer Art: Die Firma OSRAM stellte vor ca. 3 Jahren die Produktion der verwendeten LED-Sorte ein, und nicht nur der einen Sorte, sondern der ganze Familie in etwa technisch ähnlicher Sorten. Die Originale sind komplett vom Markt verschwunden, nur noch Großhandlungen in Afrika oder China listen die, wobei die wahrscheinlich nur ihre Homepages nicht aktualisiert haben oder aber einen tatsächlichen Restbestand zu irren Preisen anbieten, Einkauf erst ab mehreren Hundert Euro möglich. Vielleicht betreiben sie auch das Geschäft: Geld gegen Backsteine.

Es gibt aber hier und da noch Restmengen ähnlicher Sorten aus dieser ,,Familie". Die im Moment Ausgeschauten passen von der Bauform und der Farbe, sind aber etwas heller. Und dieses etwas zu Helle sollte – so meine Vorstellung – durch Eingriff in die Steuerung halt ein klein wenig runter geregelt werden, damit es wieder passt. So dachte ich an eine Verringerung der Spannung. Wenn sich das nun quasi für die LED-Kette als Stromregelung entpuppen sollte, dann halt ein entsprechender Eingriff.
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Elektronik allgemein / Aw: Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von vloki - 18.01.2022, 10:44:40 CET
Ich habe das jetzt mal mit deinen Werten simuliert.

Die ganze Schaltung hat wohl die Funktion einer 300mA Stromquelle,
also nicht nur eine Strombegrenzung. (Ergebnis für Last 50 100 150 Ohm)
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Elektronik allgemein / Aw: Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von picass - 17.01.2022, 18:08:37 CET
Widerstandswerte: ja! Hatte ich vergessen, einzutragen und dies nun nachgeholt.
Nach meinem Geschmack handelt es sich um zwei hintereinander geschaltete Stromquellen. Dafür könnte auch sprechen, dass meine Veränderung des R6 im entscheidenden Spannungsteiler leider nichts entscheidet, die UV für die Kette aus R6 und R7 bleibt unverändert auf 2,46 Volt.

Anders wird das nur, wenn man in beiden Ketten jeweils die entsprechenden R's gleichartig verändert. So hatte ich je für R4 und R6 einen R mit 10 kO parallel geschaltet – siehe die 4 grünen Litzenkäbelchen – und dann sinkt die UV tatsächlich auf 2,0 V anstelle der vorigen 2,46 V. Nur ist das eine ,,akademische" Übung, die Ausgangsspannung des Schaltreglers interessiert diese Änderung nicht.
Deren Interesse lässt sich aber anders erreichen. In einer anderen Übung hatte ich die Verbindung zwischen Vorteiler (R6 u R7) und dem Regeleingang 3 des Wandlers unterbrochen und durch eine Standard-Spannungsreglung ersetzt. Keine Überraschung: damit ließ sich jede gewünschte Ausgangsspannung einstellen. Nur ist dann natürlich die gezeigte Regelschaltung außer Betrieb und das Risiko möchte ich nicht eingehen, ebenso wie die D7. Diese beiden "Dioden" sitzen zusammen mit je einem weiteren Tr in den beiden 6-pinnigen ICs links neben den unteren grünen Drähtchen.
D4 ist keine Z-Diode, nicht mal überhaupt eine Diode. Ebenso wie D7 ist das je ein als Diode geschalteter Transistor. Diese zwei "Dioden" und T1 u T4 sitzen in den beiden 6-pinnigen ICs links neben den beiden unteren grünen Drätchen.

Das jetzt dargestellte Schaltbild ist ja offenkundig ein reduzierter Auszug. Es gibt noch zwei weitere Schaltungsteile, die theoretisch eine Verknüpfung enthalten. Nach meinem bisherigen Verständnis greifen sie aber beide nicht in die Spannungsregelung ein. Aber nachreichen werde ich sie noch. Gezeichnet sind die Teile schon, es wird aber dennoch etwas dauern mit der Nachreiche, weil ich das Alles noch mal überprüfen möchte und dabei u.a. mit den SMD-Codes kämpfe. Bei der Gelegenheit: was haltet ihr von dieser Universal DVD ,,vrt disk" von ECA. Da habe ich eine alte Version und überlege, ob es sich lohnen könnte, eine neuere von z.B. 2016 zu versuchen, günstig zu erwerben.

Das angesprochene Simulationsprogramm hatte ich irgendwann mal installiert, aber nicht wirklich in Betrieb genommen. Muss mal meinen Vorrat an Hds abgrasen, wo das gelandet sein könnte. In der vorliegenden Schaltung lässt sich ja das eine oder andere real verändern. Allerdings sind die Leiterbahnen, ihre Dimensionen und Abstände niedlich, sogar kleine Trennscheiben dagegen riesig, und allzu viele Fädeldrähte möchte ich da hinterher auch nicht drin haben.
D4 ist keine Z-Diode, nicht mal überhaupt eine Diode. Das ist ein als Diode geschalteter Transistor, ebenso wie D7.
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Elektronik allgemein / Aw: Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von pic18 - 17.01.2022, 15:59:47 CET
ich vermute mal das D4 eine Z-Diode ist. Es wäre mal interessant welche Widerstandswerte verbaut sind. Wird der Spannungsteiler zwischen R4 und R5 noch irgendwo abgegriffen?
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Elektronik allgemein / Aw: Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von vloki - 17.01.2022, 12:27:53 CET
Hast du schon mal das Simulationsprogram LTSpice verwendet?

Das hat für fast alle Schaltregler ICs von Analog (LinearTechnologie) Beispiele dabei.
Da könntest du das Beispiel für den LTC1871 mit deiner Schaltung erweitern, wenn du du die Widerstandswerte kennst.

Ich würde tippen, es handelt sich um eine Strombegrenzung, die den Spannungabfall über R1 nutzt,
um T4 mehr durchzuschalten und somit die FB Spannung an R7 hoch und damit die Ausgangsspannung runter zu ziehen.
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Elektronik allgemein / Funktion DC-Wandler
Letzter Beitrag von picass - 15.01.2022, 12:35:08 CET
Erstmal ein frohes neues Jahr allerseits! :)
Schweres Terrain: habe z.Z. Probleme mit einem DC-DC-Wandler, welcher problemlos läuft!
Mit dieser nicht nur jetzt beim Lesen etwas undurchsichtigen Gemengelage wende ich mich erst mal an euch, weil ich hoffe, dass die User hier Verständnis aufbringen für die Begleitumstände.

Es handelt sich um eine industriell gefertigte Schaltung, welche aus 12 Volt 30 Volt/ 0,3 A generiert. Das Herzstück ist ein Schaltregler LTC1871 von Analog. Die Schaltung funktioniert echt gut. Weniger gut ist es, dass es mir nicht gelingt, die Ausgangsspannung ein ganz klein wenig zu verändern, gewünscht wären z.B. 28 Volt. In der Theorie ist das ein zu vernachlässigendes Prob, denn das IC hat einen Steuereingang (Pin 3), für den die Ausgangsspannung über einen schlichten Spannungsteiler passend geteilt und dieserart eingestellt wird. Die schlichte Formel zur Berechnung steht mehrfach im Datenblatt.... und passt auch, wie einfache Nachrechnungen ergeben.

Nun ist die vorliegende Schaltung nicht so einfach wie die Standardschaltungen des Datenblattes. Es gibt einen mit zahlreichen Bauteilen bestückten Bereich, welcher die Ausgangsspannung und wohl auch Ströme regulieren soll, und das weicht total von allen Vorlagen ab.
Is klar...., kein Industrieunternehmen veröffentlicht unnötig Schaltbilder der zu verkaufenden Elektronik. So was existiert nicht im Inet, zumindest mir keines bekannt. Also fertigte ich mit irrem Aufwand ein eigenes Schaltbild an. Da gehts komplex zu und weil die verwendeten SMD-Bauteile zwecks der kryptischen Symbole nicht immer eindeutig zu identifizieren sind, musste mit dem Diodentester versucht werden, Transistoren und Dioden zu ermitteln. Wahrscheinlich hats geklappt, aber Unsicherheiten bleiben. Fürs Erste  habe ich einen Auszug vom Schaltplan erstellt, welcher nur das Nötigste für das erste Verständnis enthält.

Gettz zu meinen Problemen:
1) Die eigentlich einfache Formel passt im funktionierenden Fall gar nicht.
2) Eine Veränderung des Spannungsteilers bewirkt keine Spannungsänderung. Wenn ich den Widerstand R6 verringere, müsste theoretisch die Aussgangsspannung sinken. Is aber nicht.

Beides führt zu der Erkenntnis, dass die Regelung der Ausgangsspannung irgendwie anders funktionieren muss. Aber da sehe ich nichts, was sonst die Spannung am Regelungspin beeinflussen könnte.

Und nun mein Anliegen: Ich suche Hilfe zur Selbsthilfe.
- Mit welchen Methoden, rsp. Testungen, rsp. Änderungen würdet ihr empfehlen, die Spannungsregelung zu entzaubern?
- welches ist die Funktion des linken Bautteilebereiches?
 Jede Anregung wäre eine Hilfe.

Anlagen:
Auszug aus dem Schaltplan, siehe Bild
Link zum Datenblatt:
https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/1871fe.pdf
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Off Topic / Aw: Frohe Weihnachten und eine...
Letzter Beitrag von pic18 - 31.12.2021, 10:58:09 CET
Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022. Ich kämpfe mit meinen Linux-Rechner herum vielleicht klappt es im neuen Jahr.
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