Neueste Beiträge

#91
P
Projekte und Eigenbau / Aw: Regeneration eines Dieselp...
Letzter Beitrag von picass - 10.08.2022, 15:23:58 CEST
Jetzt wirds eng und ich brauche mal die Hilfe von Elektronikern.
In dem Projekt ,,Platine für die Anzeige der Regeneration des Dieselpartikelfilters" bin ich recht weit gekommen. Das notwendige Verbindungskabel ist verlegt, die Platine fertig – wenn auch nicht programmiert - , diverse Daten über die Art der Temperaturmessung im Ziel-Auto liegen vor, und gestern erfolgte eine erste Testfahrt, in welcher mittels mitgeführten Notebook und einem Spezial-Programm darauf, welches u.a. just das Objekt der Begierde, nämlich die Temp des Dieselpartikelfilters (DPF) anzeigt, und mit einer Testplatine der Lohn der Mühe eingefahren werden sollte. Die Platine war nicht diejenige, welche letztlich zum Einsatz kommen soll, stattdessen eine mit dem gleichen PIC – is klar, wieder dem PIC18F14K22 - , der aber zusätzlich eine 4-stellige LED-Anzeige aufweist. Auf der zählt er nur von 0 am Eingang bis auf max. 1.024 hoch. Zusätzlich wurde diesem PIC noch auf einer Winzigstplatine ein OPA335AI vor seinen Eingang gesetzt. Der OPA ist als Spannungsfolger geschaltet.
Nun also die Testfahrt mit großer Erwartung ausgeführt, und im Prinzip klappte das auch: die Anzeige begann mit kaltem Motor bei 180 und kletterte dann bis auf 300, wobei das Prog im NB ca. 260°C anzeigte. Das war alles im grünen Bereich. Nicht grün war die 4-ziff-Anzeige. Da sprangen gleich die letzten zwei Stellen – also Einer und Zehner – so wild umeinander, dass man nur ebenso wild irgendeinen Mittelwert vermuten konnte.

Die Crou: raus aus dem Auto und auf den Werktisch präsentierte sich die Platine mit der Anzeige in prächtigstem Zustand, die letzte und allen anderen Stellen standen wie die berühmte ,,Eins". Das änderte sich auch nicht, als testweise wegen einer Vermutung eine 50-m-Rolle Zwillingslitze die Masseverbindung schikanös lang zog.

Gerade eben mit dem Digi-Oszi ins Auto, is klar, dort sprang wieder alles umeinander, und nun kommt der Knackpunkt: Erwartet hatte ich – auch aufgrund eines Hinweises eines Users aus dem Spezialforum für diesen Autotyp - , dass das Messsignal ,,gepulst" wäre. So was könnte Sinn machen, um den niedlichen Wärmesensor – einen PT200 – nicht durchs Messsignal anzuheizen. Aber da ist nix gepulst, jedenfalls kann ich da nichts derart erkennen.

Bild1: Das Messsignal in der Größe von ca. 1 Volt mit nur geringst artiger Überlagerung.
Bild2: das im Prinzip selbe, beachtet aber bitte die dünne, waagerechte Linie mit dem kleinen Kreis in der Mitte, die liegt jetzt gut 220 mV höher als auf Bild1. Muss gestehen, dass mir der Sinn dieser Linie nicht klar ist.
Bild3: das Eingangssignal in Wechselstrom-Einstellung mit 100mV; da sind keinerlei Störungen erkennbar
Bild4: jetzt wieder DC und kräftig an der Zeitachse gedreht, und da tauchen wie aus dem Nichts Schwinger mit fast 600mV überlagerte Amplitude auf, also 300 mV vom Nutzsignal nach unten und nach oben abweichend.

So recht mag ich nicht glauben, dass diese Schwinger für das Springen der Anzeige verantwortlich sind, aber weiß man's?
Schaut euch das mal an und vor allem: was könnte man tun, um das Springen zu eliminieren. Nochmal: nicht im Auto ist die Anzeige still wie ein unberührtes Binnengewässer.
Grüße, picass
#92
avatar_Peter
Elektronik allgemein / Aw: Probleme beim Löten
Letzter Beitrag von Peter - 10.08.2022, 13:06:19 CEST
Ich habe mal ein Video gemacht wie ich sowas
löte. Schau einfach mal ins Video Tutorial rein
da findst du das Video dazu.

Peter
#93
avatar_Peter
Video Tutorial / Löten von Litzen
Letzter Beitrag von Peter - 10.08.2022, 13:03:21 CEST
Hier mal ein Video wie Kabellitzen gelöten werden.
Auch mit grossem Querschnitt und bleifreiem Lot.

#94
avatar_Peter
Elektronik allgemein / Aw: Probleme beim Löten
Letzter Beitrag von Peter - 10.08.2022, 11:45:33 CEST
Also das ist mit jetzt neu das Litze von zwei Seiten gelötet
wird. Ich benetze die Lötspitze mit Zinn und halte sie unter die Litze.
Dann wird von oben auf die Litze Lötzinn nachgegeben bis alles verzinnt ist.
Am besten vorne an der Litze anfangen und den Lötkolben nach bedarf nach hinten
führen zur Isolierung. Ist aber meistens nicht nötig da das Zinn zimlich schnell
die Litze verzinnt. Wenn am Anfang das Lötzinn noch nicht schmelzen soll auf der Litze,
dann nochwas Lötzinn auf die Spitze geben. Dann geht das eigentlich von selber das verzinnen.
Löte meistens bei 330 Grad. Wenn die Isolierung schmelzen sollte dann musst du runter
mit der Temperatur dann dauert es halt etwas länger mit dem verzinnen.
#95
P
Elektronik allgemein / Aw: Probleme beim Löten
Letzter Beitrag von picass - 10.08.2022, 11:27:33 CEST
Habe gerade den für mich wohl ausschlaggebenden Test ausgeführt, indem ich meine Reserve-Lötstation benutzte. Das ist eine AOYUE 950. Die hat zwar auch nur 50 Watt, ist dafür aber regelbar und ziemlich neu. Eine 3,5 mm Meißel-Spitze war montiert.
Beim zweiten Versuch hatte ich die Temp gleich auf 400 °C hochgedreht und die beiden verdrillten Litzenenden in gänzlich frisches, weil neues Lötfett von Stannol getaucht und dadrin auch gedreht und - ach ja - das neue Wunderlötzinn benutzt. Das Lötzinn auf die Litze, das geschmolzene Zinn verteilt, dann die L um 180° gedreht, das Ganze auf der anderen Seite nochmal. So habe ich es bislang immer gehalten, nur ohne Lötfett und so hatte es immer geklappt, über Jahrzehnte.
Das Ergebnis?
Nach meinem Geschmack ist das schlicht Mist!

Was sagt ihr dazu?
Grüße, picass
#96
avatar_Peter
Elektronik allgemein / Aw: Probleme beim Löten
Letzter Beitrag von Peter - 10.08.2022, 11:08:50 CEST
Kenne das Lötzinn nicht aber die Werte scheinen ganz
ok zu sein. Sollte eigentlich funktionieren damit.
Das es am Lötkolben liegen sollte glaube ich nicht. Da kommt
es ja nur auf die Temperatur an und die reicht für bleifrei locker aus.
Und die Leistung ist ja nur wichtig wenn du grosse Fläschen löten willst.
Schon komisch.
#97
P
Elektronik allgemein / Aw: Probleme beim Löten
Letzter Beitrag von picass - 10.08.2022, 10:21:17 CEST
Das neue Wunderlötzinn ist da, es heißt "armack" Lötdraht Typ32-3. In einem bekannten großen Forum wurde das unwidersprochen als Bestes aller Guten bezeichnet und sollte vermeintlich tolle Eigenschaften haben. 100 Gramm kosteten knapp 16 €!
Diese Wunderwaffe habe ich natürlich gleich an meinem Testobjekt, der o.g. Zwillingslitze getestet. Voll der Horror, das Ergebnis ist erschütternd.
Das Prob muss woanders liegen, entweder ist meine jahrzehntealte Lötstation mit dem Weller TCP 24V/50W doch ungeeignet fürs Löten ohne Bleilot oder aber die Firma C hatte mir eine Litze mieserabler Qualität gesendet.
Grüße, picass
#98
V
Codesammlung / Aw: PIC10F206
Letzter Beitrag von vloki - 09.08.2022, 14:07:39 CEST
BTW:
Anfangs hattest du ja GP1 verwendet - Da muss dann der Comparator abgeschaltet sein ;-)

CMCON0bits.CMPON = 0;
#99
V
Codesammlung / Aw: PIC10F206
Letzter Beitrag von vloki - 09.08.2022, 13:49:38 CEST
Zitat von: Dansen am 09.08.2022, 12:17:05 CESTWenn allerdings die Initialisierung des OPTION Registers auskommentiert wird, funktioniert Garnichts mehr. Ich lade allerdings hierzu gerne zum selbst testen ein.
Es funktioniert nur der Ausgang GP2 nicht mehr, weil:
Note: If the T0CS bit is set to '1', it will override
the TRIS function on the T0CKI pin.
#100
D
Codesammlung / Aw: PIC10F206
Letzter Beitrag von Dansen - 09.08.2022, 13:16:26 CEST
Hallo,

Assembler gehört jetzt leider nicht zu meiner Paradedisziplin. Hab ich das jetzt richtig verstanden, das im Assembler dieser Schritt nicht notwendig ist, jedoch bei der C-Version gemacht werden muss? Riecht für mich irgendwie nach Compiler-Fehler, falls man davon reden darf.