Nebulöses Pfeifen im Haus

Begonnen von picass, 24.02.2026, 16:47:16 CET

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picass

Schon der Titel sagt, dass mein Anliegen ein mindestens ungewöhnliches in einem Mirco-Prozessor-Forum darstellt. Aber..... ich weiß mir keinen Rat und brauche einen. Zudem ist hier der eine oder andere Haus-/Wohnungsbesitzer vertreten.
Ihr wisst ja, dass ich noch ein altes Haus habe, welches seid Längerem leer steht. In dem ertönt sei einigen Wochen regelmäßiges Pfeifen. So ein Pfiff hat einen hohen, lauten, schrillen, mechanischen Ton von ca. einer Sekunde Dauer. Man könnte auch von "Schrillen" sprechen, denn irgendeine Modulation besteht auch noch. Dieses Geräusch wiederholt sich in Abständen von ca. 45 Sekunden oder einer Minute, gestoppt hatte ich noch nicht.
Trotz zahlreicher Bemühungen bin ich nicht in der Lage, die Quelle, rsp. Ursache des Geräusches auszumachen. Is klar, man versucht von verschiedenen Positionen zu hören, aber es gelingt mir nicht. Natürlich habe ich im Inet mal nachgehorcht. Da wird getippt auf automatische Heizkörper-Thermostate, deren Stellstift 'ne Schraube locker haben. Einen im Verdacht Stehenden habe ich schon gewechselt, nur, um noch während des Wechselns von hinten angepfiffen zu werden. Andere sprechen von Luft in Heizkörpern. Da gibt es tatsächlich zwei HKs, die keinen Luftablass haben. Aber vor denen habe ich ausreichend gekniet und mein Ohr drauf gelegt: nix !
Es könnte sich evtl. in einem Flur-Bereich ereignen, an dessen Rand ein alter Sicherungskasten mit noch älteren Sicherungen liegt. Aber in dem Kasten ist es nicht.

Wie kann man bloss dieses Geräusch ermitteln? Ich hoffe auf Erfahrungen oder kreative oder auch ganz "normale" Hilfe-Stellungen.
Grüße, picass

^Cobra

Hm sowas ist immer sehr schwierig zu finden... 
Ich würde es mit ein Richtmicrophon versuchen die Richtung zu bestimmen.

Bei mein Elternhaus war es Mal die Gasheizung selbst die gepfiffen hat. Da war irgendwas Defekt. War selbst noch zu jung um sagen zu können was das war. 

Da dein Haus Recht alt ist: schau dir Mal die Dichtungen von Fenstern und Türen an, möglich das der Wind da nun pfeifen kann.

Viel Erfolg bei der Suche 

picass

Nix Wind ! Mit dem bin ich auf "Du", solche Geräusche liebe ich und kenne sie noch als alter Segler aus einem früheren Leben. Dieses Geräusch ist dafür viel zu laut, zu regelmä8ig und zu technisch.
Richtmikrofon...... an so was Ähnliches hatte ich auch schon gedacht, nämlich an zwei kleine Microfon-Verstärker, bei denen mit Aufwand versucht wird, eine exakt gleiche Verstärkung zu erreichen. Dann zwei z.B. kleine Electret (heißen die so?)-Microfone dran, zwischen den Microfonen eine kleine Platte zur versuchten akustischen Trennung und dann mal schauen, ob eines der beiden M's ein lauteres Signal ausgibt.
Das trifft einen Nerv bei mir. Habe festgestellt, dass meine Ohren unterschiedlich auf diese Ton-Höhe reagieren. Kurzum: auf einem Ohr ist ein erkennbarer Verlust der Hörfähigkeit eingetreten......, das Alter halt! Das ist wohl zumindest auch der Grund, weswegen mir die Lokalisierung so schwerfällt.

Hatte auch schon die alten, dicken Rohre der Wasser-Zentral-Heizung im Verdacht. Dass sich da irgendwelche Spannungen aufgebaut haben könnten. Zuviel Wasserdruck besteht aber nicht, wie zwei Messgeräte an der Therme ausweisen.
Grüße, picass

picass

#3
Erwischt !
Nach Berichten in unserer Tageszeitung, nach der Waschbären sich gerne in die verwinkelsten Ecken und Luken vorarbeiten können und dabei auch mal stecken bleiben, musste ich an die vielen Kothaufen denken, welche ich unterm Dach in den nicht-nutzbaren Zwischenräumen entdeckt hatte. Da wird doch nicht etwa irgendein Vieh stecken und verzweifelt um Hilfe pfeifen?! Das ließ mir keine Ruhe und heute wieder hin. Die Orientierungsversuche scheiterten ein ums andere Male, bis endlich das Geräusch von hinten zu kommen schien. Hinten war die Treppe, welche auf den Dachboden führte. Also tatsächlich das befürchtete Steckenbleiben eines Viehs? NIX !
Die letzten und von mir per Gerichtsentscheid raus geworfenen Mieter - das waren in der Tat die Letzen - hatten vor ihrem Auszug  alles, aber auch alles, selbst das Niet-und Nagelfeste mitgenommen und nur eine endlose Wüste an Löchern von Regalbretthaltern hinterlassen. Aber ein Teil hatten sie doch übersehen, so wie ich in den letzten Wochen des Suchens: ein von denen montierter Brand-Warnmelder hing völlig versteckt in einem Winkel ! Is klar: dessen System zeigte das Nachlassens der Batteriespannung an. Schwitz....., nu isses raus, sowohl vom Prinzip her als auch ganz praktisch, dieser Warnmelder. Ausgepfiffen isses.
Grüße, picass

🡱 🡳