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Fernsteuerung Steckdosenleiste

Begonnen von Peter, 01.09.2021, 16:20:25 CEST

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picass

Siebdruck! Damit ist ALLES möglich. Nur gilt halt wie immer: wenn man es gut haben will, kostet es auch. Wenn du nicht nur ein Frontpanel, sondern mehrere bedruckt haben möchtest, würde sich das aber lohnen.
Grüße, picass

picass

Es gibt einen, genau zwei lesenswerte Beiträge über den Selbstbau von Gehäusen für Elektronik. Die Artikel sind erschienen in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift ,,Make:", der Nr. 5/21. Im ersten Artikel wird dargestellt, wie man mit (geeignetem) Holz aus dem Baumarkt zu sehr professionell aussehenden Gehäusen gelangt. Dieser Artikel beinhaltet auch die Bearbeitung der Alu-Frontplatte(n). Im zweiten Artikel wird der Gehäusebau mit FreeCAD und 3-D-Drucker dargestellt, dieser Artikel ist allerdings eine Serie, und in diesem Heft ist der erste Teil der Serie dargestellt.

Zur Gestaltung der Frontplatte (hier aus Aluminium), genauer gesagt: der Beschriftung wird die Verwendung eines CAD- oder Vektorzeichenprogramms vorgeschlagen, als Beispiele dafür sind CorelDraw oder Inkscape genannt. Mithilfe dieser Programme werden die gewünschten Beschriftungen erstellt und dann – Tusch – mit Tintenstrahldrucker ausgedruckt. Der Prozess ist damit nicht beendet, im Heft folgen noch weitere Beschreibungen. Wer Interesse an professioneller Bearbeitung/Herstellung von Gehäusen hat, dem sei ans Herz gelegt, sich dieses Heft und ggf. auch die Folgehefte für die Serie zuzulegen.
Dass die Jungs von ,,Make" damit meinen obigen Tipp ebenfalls als Technik nutzen, ist für mich eine kleine, aber erbauliche Bestätigung.
Grüße, picass

Peter

Aus Holz wollte ich eigentlich nicht meine Gehäuse bauen.
Sieht sehr gut aus was die da vorstellen. Wenn man eine Frobtplatte aus
Metall nimmt, hat man natürlich die möglichkeit, diese zu ätzen. Da ist es einfacher
eine Beschriftung an zu bringen. Nur bei Acrylglas ist es nicht so einfach zu ätzen.
Denn Aceton löst nicht das Acrylglas an. Zumindest nicht das was ich hier habe.
Die C´t Hefte sind ja ganz schön teuer geworden.

picass

Der User "PICkel" hatte als erster darauf hingewiesen: Druck auf Acrylglas.
Dieser Tage habe ich eine der üblichen Werbemails von Aldi bekommen, darin wird eine aktuelle preislich stark ermäßigte Aktion beworben, Fotos auf Acrylglas zu bringen. Als Beispiel wird genannt: 30 x 40 cm für 14 €.
Ob in dem Foto nun vollflächig und mit vielen Farben gedruckt wird, oder ob da überwiegend die leere Menge vorkommt und nur an wenigen Stellen eine Schrift, ist dem Drucker ja egal. Und das wird mit Sicherheit professionell aussehen.
Grüße, picass

Peter

Hallo
Drucken auf Acrylglas ist ja nicht das Problem. Das Problem ist das es keine
Firmen gibt die nach Benutzervorlage dies bedrucken.
Viele Firmen geben die Farbe vor oder die Dicke oder wie gross es sein darf.
Am besten wäre es so wie bei Platinen. Ich schicke das Frontplatinen Design hin und sie
fertigen es so wie ich es gemacht habe. Oder ich schicke die Frontplatte hin und sie
bedrucken es so wie ich es geplant habe. Aber das gibt es nicht. 

picass

Vertrackte Gemengelage! :( Früher - also ganz viele Jahre zurück - hätte ich das Prob so gelöst: mit Siebdruck. Da hatte ich so etliche Rahmen und Chemikalien, die ich zur Erstellung von Platinen genutzt hatte. Da ging es dann aber auch nicht nur um je eine einzelne, sondern gleich 20 am Stück. Das ist eine tolle Technik mit tollen Ergebnissen, allerdings ist der Aufwand mit der Fotobelichtung und dem Hantieren mit der Druckpaste und dem Rackel und dem späteren Reinigen ein groß angelegtes Gefummel.
Für eine Einzelanfertigung unakzeptabel, es sei denn, man bekommt einen Gegenlohn.
Grüße, picass

Peter

#21
Hallo
Nun geht es hier auch mal weiter. Hat ja lange auf Eis gelegen. War halt nicht einfach mit der
Beschriftung. Nun hier eine Lösung für mein Problem.
Es gibt eine Firma die Beschriftungen, Bohrungen und Ausfräsen macht. Dabei bieten sie verschiedene
Materialien an, wie Plexiglas und Alluminium. Man kann aber auch eigenes Material dort hinschicken und es
bearbeiten lassen. Muss man vorher anfragen ob sie es können. Auf ihrer Homepage steht ein Programm zum Download
bereit, mit Hilfe man seine Frontplatte entwerfen kann. Es nennt sich FrontDesign. Ich kam ziemlich schnell mit
dem Programm zurecht und fand es sehr einfach zu bedienen. Wenn man alles entworfen hat, läd man einfach die Datei
hoch. Ist wie beim Bestellen von Platinen. Habe nun mal 2 Frontplatten bestellt. Eine aus Plexiglas und die andere
aus Alluminium. Preis pro Platte ca. 48€. Klar der Preis scheint im ersten Moment etwas hoch zu sein, aber wer selber
schon mal ein Rechteck für ein LCD oder Bohrungen über 13mm gemacht hat, weis wie schwer es ist, das sauber hin zu bekommen.
Es sei denn man hat eine Werkstatt mit den entsprechenden Geräten. Und dann hat man immer noch keine vernünftige
Beschriftung drauf. Auf der Hömepage sind einige Beispiele zu sehen. Einfach mal anschauen.
Den Link findet ihr in der Link Sammlung unter Verschiedenes.
Und hier mal die zwei Frontplatten.

picass

Der Preis beinhaltet ja wohl auch das Material....., es verbleibt aber immer noch ein stolzer Preis. Lohnt sich wohl nur, wenn man was wirklich Repräsentatives haben will oder aber, das elektronische Innenleben ist etwas so Besonderes, dass es auch eine tolle Optik der Verpackung verdient hat.
Grüße, picass

PICkel

Hallo Peter,

Ich bin jetzt erst auf diesen Beitrag gestoßen. Du hast ja inzwischen schon bestellt, aber vielleicht ist das für spätere Projekte eine preiswerte Lösung:

Ein Blatt normales Druckerpapier wird mit dem Frontplattenlayout bedruckt. Dann wird dieses Blatt mit Folie mit selbstklebender Rückseite laminiert. Ich habe keinen Laminator und habe das in einer Werbefirma für ein paar Euro machen lassen.
Dann nur noch ausschneiden und aufkleben.
Einziges Manko: Durch das Zuschneiden sind die Kanten offen und deshalb nicht wassergeschützt.

Gruß
PICkel

Servotester.jpg

Peter

Das Problem bei selbsklebender Folie ist das sie Blasen wirft. Bei einer hellen
Oberfläsche sieht man es nicht. Und bei Ausschnitten hält die Folie nach einer
Weile nicht mehr richtig. Je rauer die Oberfläsche des Gehäuses ist desto schwieriger
hällt die Folie. Habe jetzt natürlich nicht alle Folien ausprobiert aber die ich
verwendet habe da war das Ergebniss nicht so toll.
Ja der Preis ist inklusive Material. Lohnt sich natürlich nicht für jedes Projekt. Da ist
es dann doch zu teuer. Aber immerhin gibt es Firmen die sowas machen. Und wenn man mehrere Langlöcher
in der Frontplatte hat, dann lohnt es sich auf alle Fälle denn so sauber kann man sie selber
nicht herstellen. Einfach mal eine Frontplatte machen mit dem Programm und schauen was es kostet.
Man muss ja nicht bestellen aber der Preis wird einem ja auch so angezeigt.


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