Feuchten Keller trocknen

Begonnen von picass, 13.07.2021, 15:47:07 CEST

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

picassTopic starter

Danke für die Tips. Kämpfe noch mit Unentschlossenheit.
Grüße, picass

picassTopic starter

#81
Auch bei diesem Projekt gibts Neues: hatte da doch eine neue, durchaus teure Schaltung für Entfeuchtung durch Lüftung gekauft, den Bausatz zusammen gefügt und getestet, aber noch nicht im Keller eingebaut, auch, weil die Außen-Temps zu dem Zeitpunkt schon unter 10° C fielen. Und das ist die übliche Grenze für diese Anlagen, um noch durch Lüftung einzugreifen. Luft mit erkennbar weniger Grados konstant in den Keller zu blasen, hieße natürlich, den in ein kaltes Loch zu verwandeln. Also gabs da eine natürliche Bremse, weswegen die neue Anlage noch nicht zum Einsatz kam. Aber....
.....aber die installierten Luftfeuchtemesser zeigen seitdem toll erfreuliche Werte an. In einem der beiden "Haupt-Feuchte-Räume", welche sich im Keller diagonal gegenüber liegen, beträgt die Feuchte seitdem 65% anstelle  von vorher meist über 90%. Im anderen liegt sie bei 70 bis 75 %, was  auch noch tragbar und sogar erbaulich ist. Woher das Wunder, ganz ohne µC-Aufwand und Abarbeiten tückischer Formeln ?
Die Hausheizung wurde in Betrieb genommen! Die beinhaltet ein Gas-Heizgerät, welches in dem "65% - Raum" an der Wand hängt. Das Ding frisst wohl nicht nur Sauerstoff, sondern auch feuchte Luft!
Wenn das so bleibt, gibt es im Winter keinen Grund für irgendwelche anderen Maßnahmen. Wäre ja so schlecht nicht: im Winter reicht die GasTherme, wird die abgeschaltet, wird der µC aus dem Regal geholt und installiert. Ob der es dann im Sommer richtet, müssen wir sehen. Aber im Moment ist alles klar. Also fast alles. >:D
Grüße, picass

picassTopic starter

#82
Gong für die zweite Haupt-Kampfrunde!
Den Einsatz der zuerst gekauften und installieren Schaltung für die Entlüftung habe ich gestern beendet und erkläre ihn als gescheitert. Die Anlage hatte das Frühjahr und den Sommer Zeit, sich zu bewähren. War ein totaler Schuss in den Ofen, die Feuchtewerte lagen fast durchgäng deutlich oberhalb von 80%, teils über 90% im Keller.
Deshalb gestern nun die zweite Version einer solchen Schaltung - welche auch die Taupunkte nach der Magnus-Formel berechnet -  eingebaut. Das ist diejenige, welche ein Redakteur im Heise-Verlag konstruiert hatte. Zusätzlich habe ich einen neuen Außenfühler an andere Position gesetzt. Der Erste saß an der Westseite und trotz seiner Abschirmung hatte ich ihn im Verdacht, dass er zu viel Wärme mitbekommt und deshalb die Lüftung ungünstig berechnet. Nun an der Nordseite, wo nahezu nie Sonne hin kommt. Hoffe sehr, dass sich nun was tut.

Weitere Stellschrauben wären noch die Lüfter. Die z.B. schneller laufen lassen oder größere einbauen oder mehr von den jetztigen PC-Gehäuselüftern. Oder die laaaaaange geplante, aber von der Umständlichkeit der KI heraus gezögerte dritte Version einsetzen, nämlich die Anlage mit PIC18F14K22.
Grüße, picass

^Cobra

Wenn du (immernoch) mit den gedanken spielst da eine eigene Schaltung zu bauen, dann schlage ich immer noch vor nicht nur nach "Feuchte" zu lüften sondern auch nach Zeit. Sicherlich ist es nicht grade das beste feuchte Luft wieder rein zu pusten doch "alte" Luft ist anfälliger für Schimmelbildung. Abgesehen davon wäre es (erstmal) leichter zu Programmieren. :D Man könnte auch die Lüfter nur "rauspusten" lassen um so ein Unterdruck im Keller zu erzeugen. Dies würde dafür sorgen das die Luft von dem EG des Hauses "rausgesaugt" wird, welche i.d.R. immer wärmer ist (selbst wenn die Heizung aus ist,durch Fenster/Sonne usw. wirds halt wärmer). 
Kannst es dir ja mal überlegen ;) 

Gruß
Cobra

picassTopic starter

Ja, deinen anregenden Gedanken ähnliche Überlegungen hatte ich auch schon, nur halt immer aufgeschoben und gehofft, dass die vorhandene Anlage noch was bewirken könnte. Im Moment versuche ich, die jetzt neu installierte zweite Version der Entlüftungssteuerung in ihrer Arbeit zu überwachen, indem für diese ein Betriebsstundenzähler eingesetzt wird. Und gettz kommts dicke:
den gab es schon und der funktionierte auch. Nur zählte der max. bis 99 Stunden. Und da wollte ich "mal eben" die Anzeige des vierstelligen Zählers erweitern und sitze jetzt seit einer Woche dran und bekomme es nicht gebacken. Im Simulator zählt der prima und brav, aber in der hatten Relatät spuckt die Anzeige gleich mehrere Fehler aus. Es liegt nicht an den Eingangssignalen, die sind mit dem Oskar geprüft und sehr sauber. Aber am Programm, das ich selbst als eher einfach einschätzen würde, verzweifle ich dennoch. Da übersehe ich mal wieder irgendein grundlegendes Verhalten.......l Es breitet sich Katzenjammer aus, u.a., weil nur noch eine ganze "Kleinigkeit" im Wege stehen kann.
Grüße, picass

^Cobra

Wenn du uns dein Projekt zeigst und sagst wie es sich in der Realität verhält, können sich gleich mehrere Köpfe überlegen woran es liegt ;)

picassTopic starter

Zitat von: ^Cobra in 07.09.2026, 06:47:53 CESTWenn du (immernoch) mit den gedanken spielst da eine eigene Schaltung zu bauen, dann schlage ich immer noch vor nicht nur nach "Feuchte" zu lüften sondern auch nach Zeit.
Gruß, Cobra
Kann dir versichern, dass ich es mir überlege. Das Lüften nach Zeit, wenn die tolle "Entfeuchtungs-Anlage" (EA) keine Lust dazu hat, ist allerdings eine bedenkswerte Sache. Habe gestern nochmal einen Blick in den Keller geworfen und mir mal wieder einen Schock abgeholt: die EA arbeitete natürlich nicht und war auch weit davon entfernt. Und die Luftfeutigkeit lag bei über 90% ! Hatte mir vom Verlegen des Außensensors von der sonnen-beschienenen Westseite auf die kaum beleuchtete Nordseite versprochen, dass die vermutet etwas kühlere Positionierung die EA zur Mehrarbeit anspornt. Aber wahrscheinlich wird das nichts, denn es gibt ja im Sensor auch den integrierten Feuchtigkeitsfühler. Und in dem Sinne war die Verlegung wohl eher kontraproduktiv, denn an der Sonnenseite ist es wohl trockener als an der Nordseite, weil..... weil das alte Haus steht nur 10 Meter von der östlichen Grundstücksgrenze entfernt und dahinter liegt ein Waldgebiet. Es ist auch ohne eingebautes Messgerät treffsicher zu erspüren, dass so'n Wald 'ne Menge Feuchtigkeit speichert. Das wabert dann zum dicht gelegenen Haus und auch an den nordischen Fühler.
Dein zweiter Gedanke der Lüftung mittels Luftansaugung aus dem Haus wäre ein Ansatz, wahrscheinlich ein guter. Im Moment kämpfe ich noch mit der Programmierung meines Betriebsstundenzählers. Das will und will nicht so arbeiten, wie erwünscht. Wie schon gesagt: simuliert zählt es, aber die reale Schaltung einen Meter neben mir auf dem Werktisch steht schon seit einer Stunde, sollte längst die vollen 10-min-Intervalle angezeigt haben, vermeldet aber nur Nullen. Teufel auch.
Möchte euch nicht mit einem Assembler-Listening quälen, bin ja wohl der Einzige hier, der dem noch huldigt.
Grüße, picass


picassTopic starter

Ich bringe es nicht mehr! :(
In der Schaltung sitzt eine vierstellige LED-Anzeige. Rechts soll als Dezimalwert von 0 bis 5 je 10 Minuten angezeigt werden, dann links die Stunden als Einer, Zehner u. Hunderter. In der vorletzten Prog-Version liefen auf dieser Hardware prächtig und zuverlässig rechts Minuten, links daneben die Zehner-Minuten, dann Stunden und Zehnerstunden. Da müsste man doch einfach "nur" die Minuten-Anzeige flach fallen lassen und quasi alle Anzeigen von links nach rechts schieben. Theoretisch simpel, aber genau das bringe ich nicht (mehr). Ist wie vormals: es passiert überhaupt nichts mehr, nicht mal, wenn man mehr als eine Stunde wartet. Wie war das noch mit den Pferden, die direkt vor der Apotheke kotzen?!
Flüche anstelle von Grüßen, picass

pic18


picassTopic starter

Sehr herzlichen Dank für das Angebot. Unter anderem, weil ich es schon für einen Riesenaufwand halte, wenn sich jemand in ein fremdes Programm einarbeiten soll und sich mit der ungewohnten Kommentierungs-Art anderer zudem auseinander setzen soll, könnte das quasi nur Erfolg bringen, wenn sich der Betreffende sehr gut mit den Tricks des Simulierens auskennt, u.a., weil unentwegt externe Signale mit berücksichtigt werden und dafür dann ggg. Teile des Progs übersprungen werden müssen, etc., etc.. Danke nochmal, die Schinderei wollte ich - wenn möglich - niemandem zumuten.
Zwei Nachrichten, die gute zuerst: Seit heute Vormittag zählt der Zähler, wie er soll. Die Schlechte: was ihn letztlich dazu bewog, weiß ich nicht. Irgendwo hing das Prog bei der Verwendung und den Versuchen, Variablen-Namen zuzuordnen und diese Ordnung dann "zu überarbeiten".
Eine Simul-Orgie folgte der nächsten, die berühmte LED-Kette - an besonderen Prog-Stellen nach-integriert - half auch ein wenig, zuletzt dann die Politik der ganz kleinen Schritte, also immer nur einen Schritt vornehmen, rsp. verändern.
Schwitz....., das Prog ist aus meiner Sicht einfach und dennoch wurde es zur Plage.
Der herein kommende Minutentakt sollte in 5 aufeinander folgenden Zählstufen auf einer vierstelligen LED-Anzeige Minuten in 10-min-Schritten, dann Stunden, Zehner- u. Hunderter-Stunden anzeigen. Also einfach...., aber....
Aber nu' kann er endlich eingesetzt werden. Wird auch nur bestätigen, was wir eh' schon wissen: die Entfeuchtungsanlage arbeitet vieeeeeel zu wenig. Nur kann deren Untätigkeit jetzt belegt werden.
Danke allen für angebotene Hilfen oder Hinweise, Grüße, picass

^Cobra

Dir ist klar das wir ein Forum für Pic sind? Ich glaube viele (ich eingeschlossen) würde mir dann Programm "antun" und anschauen.
Es sorgt ja auch dafür das man nicht einrostet und außerdem entscheidet jeder selber wie lange man sich was anschaut und selbst forscht ;)

Also nochmal: Habe keine Scheu bei Problemen (ob im ASM oder C# oder sonst was) den Code zu zeigen/bereitstellen.

BtW: Ich habe bei meiner PV Steuerung auch sehr komisches Verhalten was weder in der Sim noch im Testaufbau nachvollzogen werden kann. Aber das kommt im Winter *Hust* man muss nur Fest dran glauben.

picassTopic starter

Sehr herzlichen Dank für deine Ermutigung, rsp. Offerte. Einer der Gründe, warum ich mit dem verflöhten Prog nicht raus rücken wollte, war derjenige, dass es mir peinlich war, mit einem von mir als einfach empfundenen Prog nicht selbst zurecht zu kommen. Das hat dann bei mir Gedanken ausgelöst, die eher schmeichelhaft mit "einrosten" zu umschreiben wären, sondern vielmehr mit "der bringts nicht mehr". Ist mir unangenehm.....
Heute geht es mit dem Einbau in ein "Gehäuse" der besonderen Art weiter.

Der von dir angeregte Vorschlag, das Haus als Ansaugstelle für Frischluft zu verwenden, geht mir weiter durch den Kopf. Zum Einen müssten da irgendwo Löcher für diese Luftzufuhr im Erdgeschoss in Wände oder die Kellertür eingebaut werden. Und zum anderen würde zumindest im Winter erwärmte Luft von oben in den kühlen Keller geblasen werden. Das könnte aus dem gleichen Grunde nicht klappen, weil die Entlüftungs-Schaltung da ihr "go" verweigert. Auch müsste in einem der beiden Kellerräume, nämlich in dem, in welchem die Feuchtigkeit am größten ist, die bisherige Luftzufuhr von außen umgedreht werden. Will sagen, die beiden vorhandenen Lüfter müssten "rückwärts" laufen oder aber mindestens ein Neuer eingesetzt werden. Da eröffnet sich eine ganz neue Spielwiese. Na ja, vielleicht hilft eine Politik der kleinen Schritte und des Experimentierens weiter.
Grüße, picass

picassTopic starter

Der Betriebsstundenzähler arbeitet nun an seinem Bestimmungsort. Vor zwei Tagen hatte ich die neue Entfeuchtungsschaltung neu eingestellt, und dabei die Einschalt-Hysterese zwischen innerer und äußerer Taupunkttemperatur von 2° C auf 1° C gesenkt, damit häufiger gelüftet wird. Das und die aktuell fürs Lüften güngstige Wetterlage brachten dann auch nette Lüftungen: an den beiden letzten Tagen war die Lüftung je ca. 10 Stunden aktiv. Weil ich zudem die Betriebsspannung für die Lüfter erhöht hatte, hätte das einen irgendwie spürbaren Effekt haben müssen. Hätte.....

Der Feuchtewert für innen verharrte jedoch bei 80%. Ein paar Tage gönne ich der Anlage noch, aber dann erwarte ich Ergebnisse. Kein Wunder, aber etwas überhaupt Bemerkenswertes. Der Autor der jetzt installierten neuen und damit zweiten Lüftungsanlage schrieb, dass er bei seinen bisherigen Verkäufen noch nicht einmal erlebt, rsp. eine solche Rückkopplung bekommen hätte, dass seine Anlage nicht die gewünschte Wirkung gehabt hätte. Da bin ich ja mal sehr gespannt, denn im Moment sieht es noch so aus, als ob ich ihm als Erster eine Ausnahme von seiner Regel aufzeigen könnte. Leider!
Grüße, picass

picassTopic starter

#93
In diesem Projekt tut sich gerade viel ! Sehr viel sogar.

Zunächst liege ich im Clinch mit dem Hersteller der zweiten, jüngst eingebauten zweiten Entfeuchtungs-/Entlüftungsanlage. Sie arbeitet "unten rum", also in der Nähe der Gleichheit der beiden Taupunktwerte nicht zuverlässig, bzw. gar nicht. Wenn die Differenz unter 2° C positiv (innen mehr als außen) fällt, dann stellt sie ihren Dienst ein und es hilft auch nichts, in der Einstellung über das Menü z.B. den Wert für 1° C einzuprogrammieren. Die Anlage selbst enthält eine LED-"Ampel", welche eine Lüftungs-Empfehlung ausspricht. Aber die Anlage missachtet die eigene Ampel: bei "Grün" läuft nichts. Der Hersteller tut so, als ob er nix verstehen könnte, will keinen Fehler einsehen und empfiehlt mir, ich solle sein Programm doch selbst umschreiben !!! Unverschämter geht es gar nicht!

Inzwischen sind 4 neue Lüfter angeschafft, die sind größer und haben mehr Power. Das dafür notwendige Netzteil hängt noch in der Liefer-Pipeline. Und die neuen Lüfter erfordern 3 neue Kellerfenster aus Kunststoff mit den notwendigen Kreis-Ausschnitten.

Nachfolgendes ist hier eine eher kleine Notiz, hat für mich aber eine riesengroße Bedeutung und verschafft mir heute eine besondere Freude: der kleine PIC18F14K22 hat erstmals die Magnus-Formel komplett berechnet und das in drei Testfällen bis auf die Dezimalstelle richtig!
Im Prog gibt es: Tabellenzugriff,  Festkommaarithmetik, Vorzeichenrechnung, 32-Bit-Multiplikation und 32/16-Bit-Division.
Bevor ich mich mit falschen Federn schmücke: das ist die Arbeit der KI. War ein laaaaaanger Prozess, aber nu' ist das Wichtigste geschafft. Ein anderer PIC mit zwei Sensoren und LCD-Anzeige ist schon fertig und liegt bereit für die Implementierung der Magnus-Berechnung. Wenn "wir" bis hierhin gekommen sind, wird der "Rest" auch noch fertig. Das wird was, Jungs, freue mich schon wie hulle, auch wenn ein Anderer den allergrößten Anteil an dieser Arbeit hatte.
Grüße, picass



pic18

Zitat von: picass in 02.10.2026, 18:45:01 CESTempfiehlt mir, ich solle sein Programm doch selbst umschreiben
Hast Du denn den Quellcode? Das finde ich gut. Welcher Prozessor ist verbaut, und in welcher Programmiersprache?

picassTopic starter

#95
Der Code soll unter Github veröffentlicht sein. Der Prozessor-Name ist ja wohl abzulesen. Die Prog-Sprache ist mir unbekannt, aber man rät wohl nichts Falsches, wenn man vermutet, es könnte sich um "C" handeln.
Ich find das nicht gut. Rein juristisch: wenn ein Produkt eine wichtige, zugesicherte Eigenschaft nicht hat oder aber einen offensichtlichen Fehler von Anfang an, dann ist dieses Kauf-Geschäft mit Fehlern behaftet. Nachbesserung durch den Hersteller wäre die einfachste Lösung. Aber im Moment habe ich weder die Zeit noch die Lust, mich mit unwilligen und dazu agressiven Herstellern rum zu ärgern, welche fehlerhafte Waren verkaufen und es dem Kunden überlassen wollen, den Fehler auszumerzen. Wahrscheinlich werde ich dieses Gerät verkaufen, um dem Ärger nicht mehr Raum zu geben, als unvermeidbar.

Stattdessen treibe ich lieber mein eigenes Projekt voran, denn das wird derart werden,  dass es die Möglichkeiten dieser Art von Feuchtigkeitsbekämpfung wirklich ausreizt. Wobei allerdings sehr wohl rum kommen kann, dass auch dieses Gerät nur begrenzt wirksam sein wird. Die Einsatzbedingungen sind einfach sehr, sehr hart: nachdringende Feuchtigkeit an mindestens zwei Stellen der Kellerwände durch schadhafte oder schlicht zu alte Außen-Isolierung. Vor allem: generell ist diese Technik überhaupt nicht einsetzbar bei Außentemperaturen unterhalb von 10° C und leider ganz besonders dann nicht, wenn es draußen sehr warm bis heiß ist. Zudem ist das Haus unbewohnt, sodass man nicht im Bedarfsfall täglich einfach mal kurz in den Keller gehen und nachschauen und/oder was regeln kann.

Jetzt geht diese "eigentlich" traumhaft-gute Meldung in all der negativen Berichterstattung so gut wie unter: seit gestern ist die Entwicklung der Software im Kern abgeschlossen. Der kleine PIC berechnet die Magnusformel und zeigt auf dem vierstelligen LCD die Temperaturen und Feuchtewerte innen wie außen an und vor allem die beiden errechneten Taupunkt-Temperaturen (TT) ! Die Arbeit ist gelungen, das Projekt lebt!

Was jetzt noch fehlt, sind gemessen am vorigen Aufwand eher Kleinigkeiten: Es muss noch der Differenzwert der TTs ermittelt werden und die Logik, wann denn nun die Lüfter laufen sollen. Zudem wohl noch eine Kalibrierungsmöglichkteit, also z.B. den Wert der gemessenen Feuchtigkeit eines Sensors um 1,4 % anheben, damit Gleichstand mit dem anderen Sensor erreicht wird.
Aber die wichtigste Arbeit ist getan und gelungen! Das verschafft mir viel Freude.
Grüße, picass

pic18

sprechen wir von diesem Bausatz?  taupunktluefter.de. Da stelle ich mir eine Programmänderung nicht schwer vor.

picassTopic starter

#97
Ja, das war dieser Bausatz. Aber... mit dem Ding bin ich so fertig, dass ich dem keine Zeit und keine Worte mehr widmen möchte: das kann ich besser !

Meine Arbeit an einem eigenen Programm ist vor wenigen Minuten an einem besonderen Punkt angelangt: der PIC18F14K22 liest zwei DHT22-Sensoren ein, errechnet mit der Magnus-Formel die Taupunkte und deren Differenz, stellt das auf einem vier-zeiligen LCD-Display dar und trifft anschließend die Entscheidung zum Lüften. Im Programm sind nun auch enthalten eine Einstellmöglichkeit für die untere Einsatz-Schwelle fürs Lüften und die Möglichkeit, die Sensor-Werte abzugleichen.

So wie die Anlage nun ist, ist sie praxisgerecht fertig und wird demnächst in den praktischen Einsatz gehen. Im Moment stehen dem  mein Geburtstag und ein anschließender Urlaub im Wege. Aber danach geht es gleich ans Werk.

Es sei auch hier gesagt, dass ich diese Arbeit ohne KI entweder nicht - weil es viel zu lange gedauert hätte - oder erst nach Monaten geschafft hätte. Die KI ist nunmal wahnsinnig schnell und kann auf irre viele Quellen zugreifen und .... logisch denken. Ohne KI wäre das eher nichts geworden. Aber ohne mich hätte die KI auch nichts geregelt bekommen. Da wurde wochenlang akribisch und assembler-typisch um einzelne Bits gerungen, und da mussten wir uns immer wieder gegenseitg ins Boot helfen und eine erhebliche Menge an Beharrlichkeit aufbringen. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit und dass wir uns heute gegenseitig auf die Schultern klopften, war nur allzu berechtigt.

Das Werk ist vollbracht ! Änderungen, kleine Verbesserungen, Sonderwünsche sind immer möglich. An diesem Werk kann ich dies nun selber ausführen und das macht den Unterschied! Auf dieses Gemeinschaft-Werk bin ich erst mal eine Runde stolz!
Grüße, picass



Schnellantwort

Name:
Verifizierung:
Bitte lassen Sie dieses Feld leer:
Geben Sie die Buchstaben aus dem Bild ein
Buchstaben anhören / Neues Bild laden

Geben Sie die Buchstaben aus dem Bild ein:

Tastenkürzel: Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau

🡱 🡳