Grundlagen Board

Begonnen von picass, 01.08.2021, 10:30:38 CEST

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picass

Wieder mal ein neues Entwickler-Board (EB). Den Ansatz in einem anderen Fred, das EB von Nico mit der LCD-Anzeige zu nutzen, habe ich erst mal wieder auf die Bank geschoben, und stattdessen ein eigenes Board für Grundlegendes entwickelt. Dafür brauchte ich nur auf mein Projekt mit der Öltemperaturanzeige für mein Auto zurück zu greifen. Also hatte ich mit Eagle zwei Platinen zu einer zusammen geschoben, und die vorhandene zwei-einhalbstellige LED 7-Segment-Anzeige auf vollwertige vier Stellen erweitert. Der Board-Entwurf ist gestern an Aisler raus, und in einer Woche habe ich mir dann endlich einen alten Traum verwirklicht, eine Platine für Grundlagen zu haben, die sich bei geändertem Bedarf fix anpassen und ändern lässt.

Vloki, ich hoffe, dass du nicht sauer bist, weil ich deine Hilfen für die Inbetriebnahme des PIC18 Boards von Nico nicht sofort aufgegriffen und verwertet habe. Es gibt gleich mehrere Gründe, warum ich nun zu dieser Lösung gegriffen habe. Es ist mir nicht gelungen, die vermutlich mal down-geladen Dateien – vor allem das Programm – für dieses Nico-Board auf meinem Compi wieder zu finden. Auch auf einer wegen Umstellung von Win7 auf Win10 ausgemusterten HD war da nichts, obwohl der Zeitpunkt dort schon passte. Auf der Suche nach einem passenden Prog bin ich u.a. auf ein ,,Embedded Control Handbook" von Microchip aus den Jahren 1994/1995 gestoßen und dort auf entsprechende AN-Beispiele. Da wurde seitenlang in Assembler multiplext und Tasten dekodiert....., das verschlug mir endgültig den Atem. Ich brauchte einfach was Einfaches.

Dieses ,,neue" EB hat ja nur einen PIC und eine 7-Segment-Anzeige, stellt also urtümliche und wohl hundert-fach vorgestrampelte Elektronik dar. Meine ist spezialisiert aufs Messen. Um den PIC und den Sensor von Störungen auf der Versorgungsleitung frei zu halten, sitzen gleich drei Stromversorgungen drin: je eine für den PIC und den Sensor (Stromquelle) und noch eine fürs Grobe. Na gut, unterm Strich nichts Welt-Bewegendes, aber vermutlich kennt jeder diesen Effekt: was man selbst erstellt hat, findet immer das eigene Wohlwollen. Und es passt halt exakt. Die LCD-Anzeige kommt  aber nur später, erst die Basics, damit es voran geht mit den anderen Projekten.
Grüße, picass

Peter

Hallo
Den 7805 würde ich aber noch auf ein Kühlblech
legen, sonst wird der zu heiß.

picass

Guter Hinweis! Bei meiner bisherigen Verwendung konnten von den vorhandenen 21 Segmenten der Anzeige aus technischen Gründen – u.a. Zahlenraum von 0 bis 120 – nur 14 Segmente gleichzeitig leuchten. Wegen der gewählten Vorwiderstände ergab das 1,5 mA pro Segment, Summa Sumarum dann weniger als 0,2Watt für den 7805. Aber je nach Anwendung ist natürlich auf Kühlung zu achten.
A pro po Vorwiderstände: bei den von mir benutzten Kingbright SC43-11SURKWA, die Strom und Spannung von den Treibern 74HC4511 erhalten und vom Hersteller als ,,low current" Versionen beschrieben sind, befördert ein R von 1 kO eine kräftige Helligkeit bei 3,3 mA/Segment. Bis 2,7 kO ist je nach Umgebungshelligkeit noch gute Ablesbarkeit gegeben.
Grüße, picass

Peter

Sind ja nicht nur die Anzeigen. Allein wenn du schon 15V an den 7805 anlegen
willst, wird da schon einiges verheizt.

picass

#4
Gestern kamen endlich die vermissten Anzeigen-Treiber, die CD74HC4511, direkt aus den USA angeflogen. Iss klar, der Lötkolben war startbereit und heute die erste Befüllung des PICs. Auf dem Foto sieht man die etwas skuriele Mischung von SMDs und alter "Diskretion"! ;)  Ist aber auch nur der erste Entwurf dieser Platine, auf einem neueren sieht es schon anders aus. Zudem ließe sich ja auch Einiges auslagern in das Netzteil mit dem Trafo, und ich wollte auch noch vorhandene Bauteile nutzen.
Bin aber hoch froh, dass dieses archaische Werk, das es im vorigen Jahrtausend auch schon gab  ;) , nun endlich (fast) fertig ist, denn die bisher genutzte "Entwickler-Platine" des PIC-low-Demo-Boards war wegen der Störungen zwecks der vielen fliegenden Verdrahtungen nur noch eine Zumutung. In den letzen Monaten musste ich quasi ohne Entwicklerboard auskommen. Ab jetzt kann endlich wieder gearbeitet werden.
Grüße, picass

picass

Zitat von: Peter in 01.08.2021, 19:02:11 CESTSind ja nicht nur die Anzeigen. Allein wenn du schon 15V an den 7805 anlegen
willst.......
Die 15 Volt waren bei einer anderen Platine erforderlich, der für die Öltemperaturanzeige in meinem Auto. Diese Erfordernis ergab sich daraus, dass nur ein einziger Sensor für diese Nachrüstung auf dem Markt erhältlich war, und das war ein NTC. Der wurde über eine Stromquelle versorgt und deren Einstellung ermöglichte es, den ganzen Analog-Eingangsbereich von 0 bis 5 Volt abzudecken, und das war dann einfach praktisch - und halt einfach. Solch hohe Eingangsspannung (ES) wird bei der jetztigen Grundlagen-Platine natürlich nicht gefordert. Bei z.B. knapp 10 Volt max. ES zieht die gesamte Schaltung bei Anzeige von 0888 etwas weniger als 50 mA. Das ergibt einen max. Energiebedarf am Spannungsregler 7805 von 0,25 Watt.
Grüße, picass

picass

Das nächste Grundlagenboard: Basierend auf der obigen Schaltung, in welcher ein PIC18F14K22 werkelt, habe ich ein weiteres Board erstellt. In dem wird ein PIC18F25K22 arbeiten, der ja alle 3 Ports komplett ausgeführt hat. Das war das Ziel: mehr nutzbare I/O-Pinne. Die Bestellung der Platine an Aisler ist raus, sobald die hier und bestückt ist, gibts Fotos. Ach ja, eine dazu passende Netzteilplatine ist gerade noch in Arbeit. Diese neue Platine wird die Basis für meine Lüftersteuerung - Keller trocken legen und halten.
Grüße, Bernd

picass

#7
Heute war mir nach alt-ehrwürdiger Elektronik-Arbeit zumute und der Gott der Elektroniker - gibt es einen? Vielleicht mal bei den Indern nachfragen, die haben unendlich viele, da müsste was Passendes dabei sein... ;)  - sandte heute nicht mit Hermes, dem Standard-Götterboten, sonden über Aisler einen schmalen, steifen Karton mit meiner letzten Creation: der umgemodelten Garagentor-Platine. Da waren ein Relais, ein OP und Kleinteiliges raus geflogen und ein µC mit 3 komplett ausgeführten Ports rein integriert worden, ein PIC18F25K50, und - ach ja - zahlreiche LEDs für einfache, optische Portkontrolle wurden auch noch spendiert. Ist deshalb auch recht gut als Grundlagen Board für Steuerzwecke geeignet.
Grüße, picass

vloki

Ui, da ist tatsächĺich ein K50 (USB tauglich) drauf.

Hast du den schon in Betrieb genommen?
(Oszillator Modul ist ja ein bisschen komplexer)
MPLABX  XC8  KiCAD

picass

Nein, noch nicht.
Wie bei mir üblich stürze ich mich zuerst mit Freude auf die Hardware, die Software ist dann der "auch noch zu bearbeitende Anteil". Zudem hat mir der Wühler aktuell eine Atempause verschafft. Aber ich könnte heute Nachmittag mal ran gehen.
Grüße, picass

picass

Zitat von: vloki in 22.02.2023, 19:27:06 CETUi, da ist tatsächĺich ein K50 (USB tauglich) drauf.
Eine indirekte, allerdings zuftreffende Methode, Volker, mich auf einen Fehler hinzuweisen: Zumindest bei der von mir verwendeten 28-pol-Version des PIC18F25K50 sind doch nicht alle drei Ports komplett für ,,normalen" I/O-Datenverkehr nutzbar. In der ,,Mitte" von Port C sind die C3, C4, C5 für die Implementierung einer USB-Funktion belegt. Da die Datenleitungen direkt nach außen geführt sind, würde die USB-Funktion bei meinem Layout funktionieren, aber angedacht war ja anderes. Zumindest die montierten LEDs sind überflüssig. Diese und die R's habe ich gerade wieder raus gelötet. In der 40-pin-Version sind aber mehr als 3 Ports für I/O nutzbar. Im Falle meiner aktuellen Anwendung komme ich auch ohne die 3 genannten Port-Ausgänge aus, insofern muss ich den Ausfall nur im Prog beachten.
Das Auslöten haben alle Bauteile überlebt, nur einen R hatte ich beim hastigen Hantieren mit zwei Lötkolben ungewollt in eine Kurzschlussbrücke verwandelt! >:D
Grüße, picass

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