Steuerung für Heizungsunterstützung mit PV

Begonnen von ^Cobra, 11.03.2025, 18:07:33 CET

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Herbert

Hallo Cobra, den FI (RCD) mit Servo immer nach auslösen wieder Einschalten ist keine gute Idee. Wenn ein FI (RCD) auslöst
sollte man immer den Fehler für das auslösen suchen und Beheben das ist und wird nicht Einfach werden.


LG. Herbert

^Cobra

Das sehe ich ja erstmal auch so aber langsam glaube ich das der Wechselrichter selbst für das auslösen sorgt. ( Auch wenn es ein Typ b FI ist)

Naja Mal schauen,seit heute morgen blieb er drin. Hoffe das bleibt nun

picass

Den FI schlicht still zu legen, wäre auch eine Möglichkeit. Is klar, wer z.B. als Elektriker in Ausübung seines Berufes unterwegs ist, für den wäre das Teufelszeug. Im privaten Bereich sehe ich das für meine eigenen Anwendungen anders. Da würde ich auf zuverlässige Funktion einer elektrisch-betriebenen Analge wert legen, natürlich auch darauf, dass keinerlei Hochspannung (230 V) führende Teile frei liegen, aber damit wärs aber auch erschöpft.  Das strikte Einhalten irgendwelcher Normen wäre mit wurscht, wenn ich der Überzeugung wäre, dass niemand - und sei es auch nur per Zufall oder Unwissenheit - einen "verpasst" bekommt. Letzteres ist in meinem Leben derart oft passiert, dass ich da eine gewissen "Fehler-Tolranz" entwickelt habe. Solange man darauf achtet, dass keine extremen Verhältnisse vorliegen wie: in der Badewanne föhnen oder im feuchten Keller mit Socken auf dem nassen Betonboden stehend an einer freiliegenden 230-Volt-Verbindung rum kaspern....., dann vertrete ich das für mich. Das klappt auch sehr gut. Da habe ich meiner Frau schon recht häufig gesagt, dass sie bitte darauf verzichten sollte, im Waschmaschinenraum zu versuchen, den Deckel von dem kleinen, hellblauen Gehäuse abzunehmen und schon gar nicht mit dem Finger dann innendrin rum zu stochern. Das hat sie auf Anhieb verstanden und entwickelt keinerlei Ehrgeiz in dieser Richtung. Also: man kann Anforderungen an vermeintliche "Sicherheit" auf die Spitze treiben. Man muss aber nicht. Verstand einschalten kann auch reichen.
Grüße, picass

^Cobra

Neues Update:
Es wurde eine weitere Platine gebastelt. Die Platine hat 1 Relais sowie 1 mosfet und 2 LEDs für deren Ansteuerung Status. Ebenfalls der Optokoppler ist bereits vorhanden ber nicht im Betrieb.

Das Relais schaltet die Heizungsunterstützung, die mosfet schaltet nun das Schütz.

Das Schütz wurde wiederum um verdrahtet: es ist nun vor dem fi und Schalter ab wenn der Akku ca 19v unterschreitet. War bereits erfolgreich: der FI blieb die macht drin.
War letzte Nacht extra nochmal in die Bude gegangen: nachdem ich beide Akkus gemessen habe musste ich feststellen das ein Akku zwar Recht voll war, der andere mit 9v aber argh leer ist.
Somit sind die Akkus nicht gleichmäßig geladen. Sehr ärgerlich. Werde die Tage den Akku mit dem Ladegerät Mal voll machen und hoffen.
Auch Plane ich den Wechselrichter über Nacht mit ein Servo abzuschalten. Dieser braucht im Leerlauf ca 20W(!) 

^Cobra

Gestern wieder bisschen weiter geforscht: 
Der Transistor für das Relais war defekt. Ich habe zwar eine Freilaufdiode eingebaut, diese ist direkt am Relais, das hat aber scheinbar nicht ausgereicht. Ärgerlich daran ist besonders das die LED zwar den richtigen Status anzeigt, das Relais aber nicht abfällt.
Auch habe ich mein Servo für die Abschaltung des Wechselrichters eingebaut. Zumindest im trockentest funktionierte das ganze sogar. :D Wurde gestern aber zu spät sodas ich heute alles wieder anschließe und heute Abend das das "erste mal" Automatisch den Wechselrichter abschalte. So zumindest der Plan. 
Jetzt muss ich meine Warteschleifen mal auf Interrupt/Timer gesteuert umstellen. Langsam macht sich das bemerkbar das Wort wörtlich Zeit flöten geht. 

picass

Zitat von: ^Cobra in 27.08.2025, 06:36:07 CESTDer Transistor für das Relais war defekt. Ich habe zwar eine Freilaufdiode eingebaut, diese ist direkt am Relais, das hat aber scheinbar nicht ausgereicht.........
.......das Relais aber nicht abfällt.
Das Relais fällt nicht ab, weil der Transistor defekt war? Hatte der einen totalen internen Kurzschluss? Oder lag das Relais an Dauer-Plus und der T war dann für das Ausschalten verantwortlich? Im letzteren Fall bestünde der Verdacht, dass das Relais "klebt", also seine Schaltkontakte Flächenbrand haben.
Grüße, picass


^Cobra

Transistor hatte internen Kurzschluss von Kollektor nach Emitter. Wie gesagt vermute ich das die Induktionsspannung beim abschalten nicht gut genug von der Diode abgefangen wurde. Werde schauen ob der Transistor nun besser hält

pic18


picass

Außer einer nicht ausreichend bemessenen Diode könnte natürlich auch der Schalt-Transistor nicht glücklich gewählt worden sein. Diese Schalt-TRs sollten wirkliche Spezial-Typen sein und nicht die üblichen Feld-Wald-und-Wiesen-TRs.
Grüße, picass

^Cobra

Zitat von: pic18 in Gestern um 09:30:22 CESTWelche Diode ist das?



Puh, das ist eine Frage... ich habe mal eine Handvoll Freilaufdioden gekauft aber welcher Typ das genau ist... soweit ich mich erinnere keine Shottky.

Zitat von: picass in Gestern um 09:53:23 CESTAußer einer nicht ausreichend bemessenen Diode könnte natürlich auch der Schalt-Transistor nicht glücklich gewählt worden sein. Diese Schalt-TRs sollten wirkliche Spezial-Typen sein und nicht die üblichen Feld-Wald-und-Wiesen-TRs.
Grüße, picass

Was für ein Transistor ist bitte ein "Spizial" für Relais? Ich habe mein Standard npn genommen, der macht bis 100mA. Zu gegeben, Laut mein Netzteil braucht das Relais auch gute 100, könnte also etwas zu klein bemessen sein. Werde eh eine Weitere Platine basteln, da werde ich dann gleich ein größeres einplanen  8)

Der Grund wieso noch eine Platine zum Testen ran muss: Ich habe die Tage alles soweit geändert um den Wechselrichter ausschalten zu können mittels Servo, doch leider funktioniert es nicht. Das Programm selbst habe ich getestet. Daher vermute ich das beim ab ändern der Platine was schief gegangen ist. 
Um jetzt mit den alten Funktionen die auch laufen noch fahren zu können wird Parallel eine neue Platine (Lochraster) zusammen gebaut. Da soll dann alles was jetzt auf die 2 Platinen untergebracht ist drauf. Wird aber vermutlich dauern da ich die ganze nächste Woche Unterwegs bin. 

pic18

Eine Schottky-Gleichrichterdiode sollte es schon sein, ich hatte erst jetzt wieder bei meinen E-Bike Akku eine SS16 getauscht.

picass

#71
Zitat von: ^Cobra in Gestern um 12:52:12 CESTWas für ein Transistor ist bitte ein "Spizial" für Relais?
Da steckt also des Pudels Kern!
Also dann..., dann greife ich mal gaaaanz weit zurück. Zu Zeiten, als kaum jemand an dem Transistor BC107 vorbei kam, gab es einen quasi baugleichen TR - den 2N4014 -, der allerdings im Gegensatz zu nahezu allen anderen TRs dieser Bauform und ihrem Standard-Grenzstrom von 100 mA stattdessen ein ganzes Ampere abkonnte. Das war damals einer der empfehlenswerten Schalttransistoren. Andere Typen begannen mit BS... Wenn du mal einen vertrauten Blick in das frisch verlinkte Dokument über Freilaufdioden, Relais, Snubber etc. schaust, wirst du die Lösung für heutige Schalttransistoren sehen: da sitzt nahezu immer ein MosFet. Die können tierisch fette Ströme ab und in der Regel auch höhere Spannungen.

Am Schalttransistor zu sparen oder sich zu irren, kann wüste Folgen nach sich ziehen, ein Beispiel: Anfang des neuen Jahrtausend werkelte Audi an einer neuen Generation von Wagen der höheren Mittelklasse - schlicht A6 getauft. Audi gleich Vorsprung durch Technik. Das zeigte sich u.a. auch daran, dass in den teureren Versionen des A6 erstmals LEDs Einzug hielten, hier in den Tagesfahrlichleuchten (TFL). Die waren grell weiß, sparsam und hielten länger als Glühobst. Länger halten ist das Stichwort, denn ganz am Anfang fielen doch gelegentlich diese TFLs aus. Das war hoch bitter, wenn die Garantiezeit rum war. Da musste nämlich der ganze Scheinwerfer gewechselt werden und das peilte damals schon kurz vor 1.000 €. Audi tauschte, nix Reparatur. Das rief Entdecker auf den Plan. Is klar....., da kam auch ich ins Spiel. Ich war nicht der Erste, aber gleich drauf und zwar mit der Komplett-Reparatur: Das Scheinwerfergehäuse zerschneiden, die Elektronik reparieren und alles wieder zusammenbauen. Die Elektronik war aufwendig und - is klar - niemand außer Audi hatte einen Schaltplan. Aus den 12 Volt Autospannung wurden über 30 Volt generiert und damit je eine Kette von 6 bis 10 LED befeuert. Dazu gabs eine hoch tückische Ansteuer- und Dimm-Schaltung. Was nun brachte die LED-Kette zum Verlöschen lautet die  rhetorische Frage? Der Schalt-Transistor, welcher die Kette ein- und ausschaltete und das beim Dimmen verflixt schnell. Der winzige SMD-TR war einfach unterdimensioniert. Ob die Herrn Dipl-Ings das verbockt hatten oder - eher wahrscheinlich - die Dipl-Kaufleute den Sparstift angelegt hatten, das war eine vorprogrammierte Schwachstelle. Der TR kostete 0,47 Cent...., wohlgemerkt ein neuer Scheini knapp 1.000 €. Natürlich blieb diese Schwachstelle auch Audi nicht verborgen und in der Folgezeit wurde sie behoben, ebenso wurden anstelle der ersten, halt fehlerträchtigen LED-Typen sehr schnell bessere Typen verbaut. Soviel zur Missachtung von Schalttransistoren.
Grüße, picass


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